Die Angst vor dem globalen und allgegenwärtigen radikalen Islam als Islamophobie zu bezeichnen ist an Zynismus nicht zu überbieten. Habt ihr in eurer Einseitigkeit überhaupt mitbekommen, wovor der halbe Nahe Osten flieht und wer die Bedrohung darstellt?
Beiträge von SuperSport
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Wäre nicht schlecht, wenn sie ihre Petromilliarden im Nahen Osten investieren würden. Dort braucht es Schulen und ein funktionierendes Sozialsystem dringender, als Siedlungen für Wahhabiten in Bosnien.
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Saudi Arabien kauft ganze Landstriche in Bosnien, um dort im großen Stil Siedlungen für Wahhabiten zu errichten. Einerseits die Not der Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, andererseits Luxusniederlassungen in neu errichteten Städten für Araber am Tor zu Europa. Wie passt das zusammen?
ZitatAlles anzeigenScheichs der arabischen Halbinsel kaufen ganze Landstriche und errichten neue Städte.
Die Bosniaken, Kroaten und Serben in Bosnien-Herzegowina beginnen sich zu fürchten: Mit Milliardenkapital ausgestattet, kaufen Scheichs der arabischen Halbinsel das halbe Land zusammen und bauen neben Moscheen auch gigantische Siedlungen. Sie bringen auch Zigtausende Wahhabiten ins Land. Dieser puristisch-traditionalistischen Richtung des sunnitischen Islam können aber die moderaten Muslime Bosniens überhaupt nichts abgewinnen.
Araber-Flüge
Vor allem in der vergangenen Sommersaison prägten dunkel gekleidete Araber mit ihren vollverschleierten Ehefrauen das Bild des Kurortes Ilidža mit seinen Bädern und Kurhotels am Rande von Sarajevo. Auf immer mehr Geschäften und Lokalen prangen arabische Aufschriften – für die meist als Touristen kommenden Saudis, Kataris und Kuwaitis. Dienstag und Donnerstag sind die Araber-Flugtage. Viele kommen aber, um zu bleiben. Von ihnen beauftragte Immobilien-Jäger putzen die Türklinken bei den Einheimischen. Wem die Wiese hinter dem Haus gehöre? Ob man sie kaufen könne?Sie dürfen ohne Visum einreisen. Land kaufen dürfen aber nur registrierte Firmen. Kein Problem: Alleine aus Kuwait stammen 232 neu angemeldete Firmen. Eine davon ist ein kuwaitischer Investor, der am Berg Igman um zwei Milliarden Euro einen futuristischen Stadtteil für 40.000 Einwohner unter dem Namen "Nova Ilidža" hochziehen lassen will. Im Angebot: luxuriöse Wohnungen, Einkaufszentren, Hotels, Parks, Promenaden und vieles mehr. Der kuwaitische Botschafter hat sich bereits seine Privatresidenz in Ilidža einrichten lassen.
Im etwa 30 Kilometer entfernten Trnovo, unmittelbar an der Grenze zur Republika Srpska, wollen Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Ansammlung von kleinen bosnischen Bergdörfern kaufen, um dort ein Resort für ebenfalls 40.000 Menschen zu errichten. 2,2 Milliarden Euro sind veranschlagt, 10.000 Einheimische sollen dort einen Job finden. 150 Serben müssen dafür mit Zwangsenteignungen rechnen.
Dass das keine Fantasien und Luftblasen sind, beweist das "Centar Sarajevo". Mit 49.000 Quadratmetern und 80 Geschäften ist es das größte Einkaufszentrum der Stadt. Es wurde von der Saudi-Investorengruppe Al-Shiddi gebaut. Chef-Investor Ismail Ahmed kam nur zur Eröffnungsfeier kurz in die Stadt. Der Monolith mit den arabischen Schriftzeichen vor dem Komplex wird als wahhabitische Machtdemonstration gewertet.
Damit ist der Appetit von al-Shiddi noch lange nicht gestillt. 180.000 Quadratmeter in bester Lage erstanden Araber auf den Berghängen von Sarajevo. Poljine Hills heißt das Projekt in Anlehnung an Beverly Hills, das 214 Luxusvillen in elitärer Lage umfassen soll. Das erste Musterhaus ist fertig. Vor Kurzem reisten Botschafter, Minister und Investoren aus Saudi-Arabien zur Feier nach Sarajevo an.
Nur zwei Kilometer von Sarajevo befindet sich der Ort Hadžići. Vor dem Krieg lebten viele Serben dort. Jetzt wollen Kuwaitis ein Touristendorf daraus machen.
Kaufwut
Die Kaufwut der arabischen Milliardäre geht aber weit über Sarajevo hinaus. Die Firma Ardh Al-Jazeera aus Kuwait baut in den Ortschaften Sokolovic Kolonija und Dobrosevici insgesamt 50 Luxus-Villen. Auch in Lužani, Lokve, Crepljani und Osenik sind arabische Ferienanlagen im Entstehen.Die Menschen in Bosnien-Herzegowina betrachten die arabische Investitionswelle mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist es gut, wenn Geld ins Land kommt. Denn aus der EU investiert kaum jemand in dem Staat, der 20 Jahre nach seiner Gründung noch immer nicht funktioniert. Doch die Motive der Araber sind völlig unklar.
Für Verunsicherung sorgt vor allem die Einseitigkeit der Interessen. Die Investoren engagieren sich nicht in der bosnischen Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie. Auch an der Automobilbranche und dem Energiesektor sind sie überhaupt nicht interessiert. Ihr Hauptaugenmerk liegt angeblich nur auf dem Tourismus. Außerdem bauen sie Moscheen und Schulen quasi am Fließband.
Die Bosnier stehen der Investitions- und Einwanderungswelle ratlos gegenüber. Nicht vergessen sind jene wahhabitischen und El-Kaida-nahen Saudis, die während des Krieges von 1992 bis 1995 Waffen lieferten. Deren Missionierungseifer wurde bald als Bedrohung empfunden. Es war sehr schwer, sie wieder loszuwerden. Das Land ist nun voll mit Gerüchten. Wollen sich die Araber einen Stützpunkt in Europa für die Zeit nach dem Öl sichern? Wollen sie einen Stützpunkt für die "Missionierung" Europas einrichten? Oder wollen sie wirklich nur hier Urlaub machen?
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Hat jemand Erfahrungen mit der Aufbereitung von Bremsbelägen? Gibt Firmen, die das anbieten.
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Gratulation, tolles Gerät!
Ich hab das Gerücht gelesen, kommendes Jahr soll eine neue CB1000R kommen, d.h. die CBF1000F dürfte ebenfalls bald erneuert werden (inkl. DCT). Das wäre neben der Z1000SX ein Sporttourer nach meinem Geschmack.
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Scheint als hätte sich der yt Channel für Cager finanziell noch nicht ausgezahlt.

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Er fährt eine NC750X, das ist sozusagen seine Referenz.

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Ja, der Cager ist eine Labertasche, er macht das mehr so aus dem Bauch heraus. Aber gerade diese Art macht ihn einzigartig. Außerdem hat er gute Vergleichsmöglichkeiten, weil er viele Modelle aller Hersteller unter die Lupe nimmt.