Beiträge von -BW-


    Nirgends, war wohl spät gestern, mein Fehler! :shifty:



    Genau das ist mein Dilemma.
    Ich will am Tage zu sehen sein - mit viel Streuung - und möchte nachts eine bessere und weite Ausleuchtung mit möglichst klarer Hell-Dunkel-Grenze.
    Reines Tagfahrlicht bringt nur am Tage etwas, hoch eingestellte Nebelscheinwerfer sind am Tage zu sehen aber bei Dunkelheit asozial und Kombinationen aus TFL und Nebel sind ziemlich groß.
    Ein wirklich guter Abblendscheinwerfer in Kombination mit Tagfahrlicht wäre die Lösung aber das bietet kaum ein Motorradhersteller serienmäßig.

    Ich könnte jetzt weiter Korinthen kacken weil ja nirgends steht, wofür die Nebelscheinwerfer denn wirklich genutzt werden sollen, ich kann es aber auch lassen. ;)
    Und solange es für die anderen PLs keine Vergleichswerte gibt ist eine Diskussion über die Lichtausbeute sowieso müßig.


    Was aber nun wirklich nicht stimmt ist, dass Abblendscheinwerfer bei Nebel nicht blenden, dafür sich sie viel zu hoch angebracht.
    Ein sinnvoll (tief) angebrachter Nebelscheinwerfer reduziert bei Nebel die Eigenblendung im Vergleich zum Abblendscheinwerfer deutlich und führt trotz weniger Lichtstrom zu besserer Sicht. Viel hilft nicht immer viel.


    Wenn allerdings einfach nur mehr Licht gemacht werden soll bringt es etwas möglichst helle Nebelscheinwerfer möglichst hoch anzubringen und entsprechend einzustellen, dass der Gegenverkehr gerade so nicht geblendet wird. Aber ohne Vergleichswerte ...

    Ganz vereinfacht ausgedrückt:
    Lumen = Lichtstrom, die Lichtleistung, die den Scheinwerfer insgesamt verlässt
    Lux = Beleuchtungsstärke, die Lichtmenge, die auf eine definierte Fläche fällt
    Candela = Lichtstärke, beschreibt die Lichtleistung, die den Scheinwerfer in einer bestimmten Richtung verlässt
    Kelvin = Farbtemperatur, die Lichtfarbe, von warmweiß (3300) über neutralweiß (4000), tageslichtweiß (5500), bis bläulich


    Ein Nebelscheinwerfer soll den Nebel dicht über dem Boden unterleuchten und ihn nicht zum Aufleuchten bringen und so die Eigenblendung fördern. ;)


    Und bei den anderen Funzeln(?) fehlt die Angabe ganz.

    @Stephan65
    Danke für die Tipps aber wenn ich jedes Mopped kaufen würde, das mir gefällt ...


    Erstmal den Integra und den Rest verscherbeln, mehr Zeit zum Fahren habe ich eigentlich gar nicht.


    Kannste nennen wiede willst! Der lateinische Begriff retro für rückwärts ist immer älter! ;)


    Ist aber wirklich ein schönes Mopped.
    Ich habe 1994 selbst mal drüber nachgedacht mir eine Estrella zu kaufen, leider gab es die da noch nicht mit Doppelsitzbank. Mit knapp über 20 ein No-Go! :mrgreen:


    Über die W650 habe ich dann später auch wieder nachgedacht ...


    ... und über die W800 ... :lol:

    Zu fahren, was einem selbst richtig gefällt ist besser als "voll im Trend" zu sein! Nur DAS zählt! ;)
    Trends sind was für Leute ohne eigenen Geschmack! :P


    Außerdem sollte es keine Kritik am "alten" Mopped sein, das eigentlich nicht alt genug ist, sondern diente nur der zeitlichen Einordnung.
    Ist ja schließlich nicht die erste Retro-Welle auf der die Motorradhersteller surfen! ;)


    Sorry, aber das war 1994, bei Markteinführung in D schon Retro, aber richtig hübsch. :handgestures-thumbupright:
    In den 70ern wäre es altbacken gewesen und in den 60ern durch die Scheibenbremsen seiner Zeit voraus.


    Wenn Schutzbekleidung nicht CE-zertifiziert ist bedeutet das nicht, dass sie nicht sicher sein kann, sondern nur, dass sie nicht zertifiziert ist.
    Blöd ist es dann nur wenn eine Zertifizierung gefordert ist und nur auf Grund der fehlenden Zertifizierung und unabhängig von der trotzdem vorhandenen Schutzwirkung eine Strafe fällig wird.
    Hurra, wir sind genormt! :roll:


    Und wer denkt, die CE-Zertifizierung für Motorradschutzbekleidung und auch die ECE 22-05 für Helme wäre ein hoher Standard und Garant für maximale Sicherheit, der irrt sich gewaltig.
    Hier mal ein Beispiel für einen zertifizierten "Motorradstiefel" mit extrem dünner und flexibler Sohle, quasi null Schutz für Schienbein und Achillessehne, nur leichter Knöchelpolsterung und durch die fehlende Höhe kaum vorhandenem Umknickschutz. Ein toller Sommerschuh aber manch ein hoher Sportschuh ist vermutlich sicherer aber nicht zertifiziert. ;)
    Ähnliche Beispiele lassen sich auch für andere CE-zertifizierte "Schutzbekleidung" finden.


    Natürlich ist auch ein niedriger Standard besser als gar kein Standard und solange die Zertifizierung nur dazu dient dem Verbraucher eine Hilfe zu sein um wenigstens halbwegs sichere Bekleidung erkennen zu können finde ich das in Ordnung. Sobald allerdings dieser zertifizierte Standard im Straßenverkehr verbindlich eingeführt werden sollte wird es lächerlich!
    "Aber Herr Krad-Wachtmeister, meine Danone Süper Protection Lederkombi ist aber viel sicherer als ihr blaues Rennleiter-Kostüm!"
    "Egal, ist nicht zertifiziert, das macht dann 30 Euro!" :twisted:


    Wobei es in Deutschland ja (noch?) halbwegs locker zugeht.
    Wer in Italien mit einem offenen Klapphelm angehalten wird, der zusätzlich zur ECE-Prüfnummer für geschlossene Helme nicht auch noch die für offene Helme trägt, der hat richtig verloren.