Beiträge von Ritzelschleifer


    Es ist auch gut, dass es unterschiedliche Wahrnehmungen gibt. Und dennoch nutzt du auch beim manuellen Modus die Vorteile des DCT.


    Ich greife auch recht häufig ein. Ich empfinde das für mich aber nicht als Nachteil des DCT, sondern ich freue mich darüber, dass ich nur kurz mit Zeigefinger oder Daumen drücken muss. Mir fällt beim Hinterherfahren von konventionellen Schaltern immer wieder auf, dass der Schaltprozess sowohl durch die notwendigen Bewegungen von Hand und Fuß, als auch durch den unterbrochenen Schub wesentlich unruhiger ist, als beim Schalten lassen.


    Das sehe ich nicht so. Das DCT ist immer sinnvoll und spielt seine Stärken neben dem Stadtverkehr mE vor allem beim flotteren Landstraßeneinsatz aus. Wenn ich entspannt dahin rollen möchte, dann kann ich auch selber schalten. Wenn´s flott gehen soll und die Konzentration daher auf der richtigen Linienwahl sowie Gas- und Bremseinsatz liegt, ist das DCT ein unschätzbarer Vorteil. Schnell fahren war zumindest für mich noch nie so einfach und entspannend. Zudem kompensiert der immer perfekte, blitzschnelle Gangwechsel ohne Schubunterbrechung und das dicke Drehmoment der NC die 20 Mehr-PS vergleichbarer Bikes wie SV650 oder Z650 problemlos. Selbst an einer engagiert gefahrenen 690er SM kann ich so relativ gut dranbleiben. Thema Vergleichbarkeit: ich spreche immer von rel. kleinen und kurvenreichen Strecken mit Berg- und Talfahrt. Die Art Strecke also, auf der Motorradfahren richtig Freude macht.

    Was mache ich nur falsch? Meine BattleWing hatten nach 3800km hinten Glatze.


    Der Michelin PR4 ist klasse auf der NC. Ich fahre ihn auch, damit wirst du deine Freude haben. Der Unterschied zum BW ist wie Tag und Nacht.

    Meine 2017er X ist nun wohl langsam eingefahren. Nach gut 6000km geht der Verbrauch bei identischer Fahrweise (S1, 90% bergige Landstraße, flott gefahren) stetig zurück.Aktuell liege ich bei den letzten Betankungen bei 3,3. Gesamt über die 6000km bei 3,5.


    Bei 4l oder gar darüber lag ich selbst bei sehr flotter Fahrt noch nie. Ginge wohl nur bei viel Autobahn. Oder ich habe einfach ein gutes Exemplar erwischt.

    Ich habe bei der gestrigen Runde extra drauf geachtet: 350km Südschwarzwald und südliche schwäbische Alb, Höchstgeschwindigkeit laut Tacho 114km/h 8-)


    Im Ernst: Höchstgeschwindigkeit ist mir völlig egal, aber ich bin kurz nach der Erstinspektion aus Interesse mal volle Kanne gefahren und meine ca. 185km/h auf dem Tacho abgelesen zu haben.

    Ich bin kein Honda-Fan, auch wenn ich bislang nur Motorräder von Honda besessen habe. Vielleicht hat sich über die Jahre wirklich eine Art Markentreue herausgebildet, aber dies eher zufällig und ohne den Anspruch nicht doch mal zu wechseln.


    Bei der NC bin ich aufgrund des DCT hängen geblieben. Ohne diese Einschränkung würde mir eine XT 1200 Tenere oder 650er/1000er V-Strom mehr zusagen. Also wenn ein anderer Hersteller ein Motorrad mit dem gleichen oder ähnlichen System anbieten würde, dann würde ich ohne zu zögern wechseln. Wirklich schlechte oder unzuverlässige Motorradtechnik gibt´s ohnehin nicht mehr.


    Ich bin aber im Motorradbereich weniger Marken- als viel mehr Länderorientiert. Ich habe grundsätzlich - warum auch immer - mehr Vertrauen in die Japaner, als in die deutschen, englischen oder italienischen Produkte. Ich konnte Ducati oder Aprilia noch nie was abgewinnen, einzig bei der 800er Tiger könnte ich schwach werden (wenn sie denn DCT hätte ;))



    Im Autobereich geht es mir ähnlich. Sowohl mein Ford Focus, als auch mein Renault Clio haben mich zuverlässig und ohne außerplanmäßige Werkstattaufenthalte immer befördert. Letztlich fahre ich aktuell mit einem Nissan Micra aber wieder einen Japaner. Ich mag die Kisten einfach - nicht krampfhaft "Premium", sondern solide und zweckmäßig. Wahrscheinlich bin ich vom ersten Auto meiner Eltern nach der Wende geprägt: ein 1992er Toyota Corolla Liftback. Ein großartiges Auto, den ich mir - wenn ich denn den Platz hätte - sogar nochmal als Oldtimer zulegen würde. ich kann mich noch an die Probefahrt damals bei einem eher windigen Händler in Chemnitz erinnern. Und an die vielen Urlaubsfahrten. Mensch, was haben wir geschwitzt ohne Klimaanlage :) Gekostet hat er damals 19.995DM. Das ist entsprechend dem Umrechnungskurs Euro/DM übrigens etwas mehr, als mein aktueller Micra gekostet hat - nur das der auch noch Klimaautomatik, Navi, Sitzheizung, Tempomat usw. hat. Wer hat gesagt, dass Autos heute viel teurer sind als früher?! :think: