Zitat von NC-750-X
Die AfD-Typen funktionieren dabei wie eine sich selbst bewahrheitende Prophezeiung: Sie verhinden die Integration der Flüchtlinge, indem sie Angst verbreiten.
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Ja, ich habe Angst. Vor Gruppen wie der NPD und der AfD. Wobei die Rechten in der AfD geschickt genug wahren, sich ein für sehr viele Deutsche gerade noch wählbares Image der "Sorge" um Deutschland zu geben. Die besorgten Bürger wurde so zu Steigbügelhaltern für das rechte Dreckspack, das unser aller Zukunft wirklich gefährdet.
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Ich werde als Neuer hier nicht in eine Diskussion einsteigen, die schnell und leicht zu Streit führen könnte, aber ich möchte doch ein paar Denkanstöße geben, ob wir an der richtigen Stelle Angst haben.
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Hi Michael,
danke für den sachlichen Beitrag! Frische Gedanken sind immer gut.
Leider hat die Diskussion in der Öffentlichkeit seit einer Weile die Ebene des rationalen Arguments verlassen. Es wird nur noch verkürzt und entkontextualisiert und damit Angst geschürt.
Es ist das "Verdienst" der AfD, den Rechten ein bürgerliches Westchen gegeben zu haben, denen, die jetzt endlich wieder "stolz" sein dürfen, das zu sagen, weswegen sie sich jahrzehntelang haben schämen sollen, was sie auch nie verstanden haben. Die glauben jetzt, man darf wieder offen völkischer Nazi sein und sind den zynischen Feinden des modernen Deutschlands in der AfD-Führung dafür in treuer Ergebenheit unendlich dankbar.
Was sie aber dabei vergessen:
Sie sind die Minderheit.
In Deutschland gibt es eine große Mehrheit aufgeschlossener, weltoffener, an Werten und Menschenwürde orientierter Menschen, die zunehmend bereit sind, denen, die das nicht begreifen, an die Wäsche zu gehen.
Ich hätte auch Angst als Rechtsausleger - aber nicht vor den Flüchtlingen.