Zitat von Ishigaki-kunAlles anzeigenJap darum geht es den Deutschen am meisten. Dass sie nicht als Oberarschlöcher darstehen, damit man sie endlich nach all den Jahren nicht mehr als Nazis bezeichnen kann.
Auch wenn es für manche schwer vorstellbar ist: es gibt tatsächlich Menschen, die aus innerer Überzeugung versuchen, so gut es geht, kein Arschloch zu sein.
Und zwar aus freien Stücken, auch nicht religiös motiviert, sondern weil sie irgendwann die erwachsene Entscheidung für ihr Leben getroffen haben, nach welchen Leitlinien sie leben wollen.
Man kann diese natürlich als Gutmenschen diffamieren und ihre Motive diskreditieren, indem man ihnen unterstellt, dass sie nur Angst vor irgendetwas haben, z. B. vor Strafe durch Gott oder als Nazis dazustehen.
Diese Sichtweise übersieht aber, dass die Mehrheit der heute lebenden Deutschen in unserem Land längst ihren Frieden mit der Vergangenheit gemacht hat und diese ganz korrekt als das sieht und empfindet, was sie ist:
Eine Erinnerung daran und Warnung davor, wohin hirnloser völkischer Schwachsinn, Angst und Hass führen.
Die Mehrheit der Deutschen ist zurecht stolz auf das Deutschland des Jahres 2016 und kann über den Vorwurf der Angst vor der Nazi-Schelte nur müde lächeln.
So wie Erwachsene eben allgemein über präpubertären Schwachsinn müde zu lächeln pflegen.
Edit:
P.S.
Die Einzigen, die immer Angst davor haben, als Nazis bezeichnet zu werden, sind die Nazis selbst.
Aber die brauchen sich ja nicht mehr so zu grämen, die AfD hat ihnen doch ein politisches Zuhause verschafft, wo man noch (oder wieder) sagen darf, was man sich bisher nur insgeheim zu sagen getraut hat.