Beiträge von holding_off


    Würde ich nicht ganz so sagen. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass auf dem Motorrad der Unterschied im Fahrkönnen wesentlich schwerer wiegt als ein Leistungsvorsprung, mit anderen Worten, auf kurvigen Strecken wird fast immer der bessere Fahrer auch auf einem schwächeren Motorrad schneller sein, als der schlechtere Fahrer. Nur meine Meinung.


    Daneben macht aber die NC es total einfach, das Potential von Maschine und Fahrer voll auszureizen. Du gehst halt nicht ab wie eine Rakete, also kannst Du am Kurvenausgang wieder früh aufs Gas, kommst auf wenn Du auf dem Gas bleibst nicht mit 220 vor der Spitzkehre an; wenn Du dann auf die Bremse gehst, fällt Dir dann nicht das Gebiss raus etc. Ist halt alles sehr easy zu beherrschen. Insofern ist die Aussage nicht nur "ich bin der bessere Fahrer" sondern "mit der NC bin ich der bessere Fahrer". Rein subjektive Meinung.


    Nur damit Ihr mal die Verschwörungsdatenbank aktualisieren könnt: Deutschland-Chefs von GS sind Wolfgang Fink und Jörg Kukies.


    Und die Vorstellung, das GS die heimliche Weltregierung ist - na ja, wenn man alles glauben möchte, was Rolling Stone und Spiegel zusammenrühren ...


    GS ist eine extrem gut vernetze Großbank. Mehr nicht. Gut vernetzte Unternehmen gibt es viele. Der Einfluß von GS auf die US-Finanzpolitik ist heute wesentlich geringer als unter Bill Clinton oder George Bush jr.

    Hallöle,


    heute habe ich mein neulich auf ebay geschossenes Federbein an den Roller geflickt. Ich bin damit zufrieden. Aber der Reihe nach:


    Es sieht schon etwas wertiger aus.



    Montage:


    Der Ausbau alten Federbeins geht auch ohne Abbau der linken Seitenverkleidung, es muss nur die kleine Abdeckung hinten bei den Fussrasten entfernt werden. Die rechte muss auf jeden Fall ab.
    Die Schrauben des Fahrwerk sind 14er, die Muttern 17er. Gefühlt sitzen die mit mehr als 44 Nm. Es ist hilfreich, das Hinterrad durch ein darunter gelegtes Brett o.ä. zu entlasten


    Das Wilbers 640 passt nicht zusammen mit verkürzten Umlenkhebeln (die, mit denen man das Heck höherlegt). Ich habe es nicht ausgemessen, aber die Wilbers Feder scheint einen etwas größeren Durchmesser zu haben, und schlägt daher mit den kurzen Hebeln an der Schwinge an.


    Die Feder hat die Werte 160-130; die Zugstufe habe ich 12 Klicks offen gehabt.


    Nach der ersten Probefahrt würde ich subjektiv sagen: Klarer Erfolg. Grobe Unebenheiten werden besser weggefedert, und der Roller schwingt insgesamt weniger nach.


    PS: Kann mir jemand sagen, wie ich die Innenverkleidung (das schwarz glänzende Teil wieder montieren kann, ohne die Schrauben die Sitzbank zu lockern?


    VG h_o


    Das sehe ich völlig anders, und zwar dermaßen anders, dass es sicher keinen Sinn hat, in diesem Rahmen weiter darüber zu diskutieren.


    Welche Maßnahmen weiterhelfen könnten wird durch Experten und politische Diskussion festzustellen sein.


    Jedenfalls bin ich mir relativ sicher, dass ein Terrorist, der sich nicht legal in Deutschland aufhält, es deutlich schwerer hat sich für einen Anschlag zu positionieren, als einer der sich legal hier aufhält. So viel zum Thema Ausweisung.



    Nee, eingreifen müssen wir dort, weil die ständig entweder Verkehrsmittel sprengen oder mit der AK47 ins Bistro halten, oder noch viel einfacher, ohne Unterlaß Fassbomben auf ihre Mitbürger werfen. (Aber vermutlich werden die Helikopter von Assad alle von CIA-Agenten gelenkt.) Um mal bei Deinem Differenzierungsgrad zu bleiben.


    Worauf ich hingewiesen habe, ist das es für deutsche Behörden ungleich schwieriger ist, islamistischen Terroristen auf die Schliche zu kommen, als den von Dir mehrfach in die Diskussion eingeführten Rechtsextremen.

    Hallo Henry,


    ich sehe, wir sind in einigen Aspekten nicht so weit voneinander entfernt. Ich störte und störe mich an der für diese Diskussion irrelevante Parallele zu Krankheitsrisiken. Es ist eine Offensichtlichkeit, dass Menschen vor Risiken die Ihnen vertraut sind, weniger Angst haben, als vor neuartigen oder unkontrollierbaren Risiken.


    Kein Einverständnis gibt es hierfür:



    Die ersten islamistischen Terrorakte (WTC 1993, Botschaften in Kenia und und Tansania 1998) und auch 9/11 fand statt, lang bevor die USA angefangen hatten, irgendwo substantiell zu bombardieren. Frankreich sowieso nicht. Die Unterstützung für die Taliban während des Afghanistankriegs ist ein altbekanntes Faktum (das wusste ich lang bevor ich Todenhöfer gelesen hatte, der zweifellos gute Kontakte in die arabische Welt, aber die Wahrheit nicht gepachtet hat) und kann in keiner Weise zu Rechtfertigung des Islamistischen Terrors herangezogen werden. Wo ist da die Legitimierung? Ich verstehe auch nicht, was "mehr" hinter den Attentaten von Paris stecken soll, als der Verbreiten von Terror. Indem man die Taten von Terroristen mit ihrer mutmaßlichen Motivation unterlegt, rechtfertigt man sie. Eine Konzerthalle ist kein ein militärisches Ziel. Unser Verständnis von Militär ist nicht gezielter Massenmord an Zivilisten. "Unser" Militär tut dies auch nicht gezielt, egal was die Verschwörungtheoretiker behaupten.


    Deine Kritik gegenüber Saudi-Arabien kann ich nur unterstützen, ebenso die Ansicht, dass der Konflikt bei den Ursachen gelöst werden muss, und dass den Flüchtlingen vor Ort besser geholfen hätte werden können. Militärisches Eingreifen ist dennoch notwendig, reicht aber allein nicht aus.


    Allerdings müssen wir sehr genau prüfen, ob wir gegenüber den Bedrohungen des Islamistischen Terrorismus ausreichend geschützt sind. Der Unterschied zum Rechtsextremismus liegt darin, dass wir Rechtsradikale nicht ausweisen können (zurecht - die haben sich ihr Geburtsland auch nicht ausgesucht), und dass islamistische Milieus wegen der sprachlichen und kulturellen Unterschiede durch die Sicherheitsbehörden nur sehr schwer aufgeklärt werden können.


    War das eine seuchenpolizeiliche Maßnahme? Oder ist so etwas für Dich etwa ein besonders pointiert formulierter Beitrag zum politischen Diskurs? War das Bataclan ein militärisches Ziel?



    Wenn man so eine Grütze lesen muss, kann man schon mal die Contenance verlieren. Aber gut: Bitte verzeih die Formulierung zu Alkoholkonsum und Fäkalien. Die Einschätzung Deiner Ansichten halte ich in der Sache aufrecht.



    Na das ist eine lobenswerte Solidarität, "eine vernachlässigbare Bedrohung" zu konstatieren und damit jede Maßnahme die die Opfer hätte schützen können zu diskreditieren.



    Das habe ich gerade erklärt. Lies Dein und mein Posting nochmal. Notfalls noch mal.



    Diese Erkenntnis verdanken wir Dir, klar. Und folgt daraus für Dich, dass die Bekämpfung des Terrorismus "vernachlässigbar" ist? (Logo, ich Depp. Die paar Toten!)


    Bitte worum ging es den USA bei dem Krankenhaus? Zivilisten zu treffen? Das könnten Sie jeden Tag zig-tausendfach in jeder afghanischen Stadt veranstalten.


    Ich teile Deine Ansicht, dass die USA bei Ihrem Krieg über das Ziel hinausschießen und viel zu viele Zivilisten treffen, um diese Einsätze zu rechtfertigen, aber das macht die Gleichsetzung mit dem Massaker im Bataclan, in dem es allein und einzig um das Abschlachten von Menschen geht, nicht richtiger.


    Ich frage mich echt, wie man so einen Scheiss schreiben kann. Besäufst Du Dich davor oder danach?


    Also mal in ganz kleinen Schritten:


    Als "Tötung" bezeichnet man gemeinhin das vorsätzlich oder fahrlässige Veenden der Vitalfunktionen eines Lebewesens. Es setzt damit eine Handlung (bzw. ein Unterlassen, aber darum geht es hier offensichtlich nicht) voraus. Krebszellen sind zu einem bewussten und damit vorsätzlichen oder fahrlässigen Handeln nicht fähig. Daher sagt man auch, wenn man nicht gerade besonder emotionale Emphase anstrebt, nicht: "Oppa wurde von Krebs getötet" sondern "Oppa starb an Krebs".


    Dass die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu sterben deutlich höher ist, als Opfer eines Anschlags zu werden, dürfte auch schon vor Deinem sprachlich restlos misslungenen Argumentationsversuch hier absolut jedem Forumsteilnehmer klar gewesen sein.


    Hier geht es aber um die Frage, ob die Teilnehmer befürchten, dass der aktuelle Ansturm von Migranten zu einem steigenden Terrorismus- oder sonstigen Kriminalitätsrisiko führen wird. Das hat mit Krebs genau gar nichts zu tun. Ich hege den Verdacht, dass Dir das eigentlich auch klar ist, und Du nur auf biegen und brechen mit hanebüchenen Vergleichen Deinen Standpunkt verteidigen willst.


    Und könntest Du bitte die französische Flagge aus Deinem Nick entfernen? Es ist eine unerträgliche Beleidigung für die Opfer, dass Du einerseits das Terrorismusrisiko kleinredest, und gleichzeitig Dich mit dem Symbol der Terroropfer schmückst.