Beiträge von Hesl

    Natürlich kann und muss man der Presse kritisch gegenüberstehen. Aber wie wäre es denn mal im konkreten Fall mit dem Nachweis eines tatsächlich falschen oder verfälschenden Inhalts in dem Artikel? Und wenn man im konkreten Fall gar nichts zu verbessern hat, sollte man dem Rat von Dieter Nuhr folgen: "Einfach mal die Fresse halten".


    (Disclaimer: ich bin Redakteur bei einer regionalen Tageszeitung. Und mit Kritik umgehen ist mein tägliches Geschäft. Ich habe auch kein Problem damit, Fehler zuzugeben und im Blatt zu korrigieren. Aber ich habe ein Problem damit, wenn einfach mal pauschal eine komplette Berufsgruppe zu Lügnern oder Verfälschern gestempelt wird, ohne dass man das nachweisen kann. Nur, weil es gerade mal in Mode ist.)


    Aaah, da ist wieder jemand, der die Lügenpresse enttarnt...


    Wenn Du etwas für den Fall Wichtiges weißt, was nicht in der Zeitung steht, oder wenn Du einen Fehler in dem Bericht nachweisen kannst, dann sag/schreib es. Ansonsten halte ich es mit dem Titel des Threads: Geht's noch?
    :doh:

    Oha, schweigen im Walde... Dann gibt's jetzt Tipps:
    (1) Deutschland
    (2) ich bin da auf dem Dach eines großen, bekannten, historischen Gebäudes
    (3) man kann es besichtigen - aber nicht immer alles, weil es auch heute noch / wieder genutzt wird.
    :think:


    Ich bin kein Jurist, aber ich bin sicher, du wirst bei der Anordnung einer Streckensperrung niemals auch nur einen Halbsatz finden, in dem es um Bestrafung geht. Sondern es wird immer um die Abwehr von Gefahren o.ä. gehen. Und das wird begründet durch eine weit über dem Durchschnitt liegende Unfall- und Todesrate, die auf zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen ist. Fertig.
    Und da kannst du dich dann bei den Hirnis bedanken, mit denen du eigentlich nichts zu tun hast.

    Wundersame Welt? Ich würde sagen, es ist eine Welt, in der eine bedenklich große Gruppe von Vollpfosten unser aller Atemluft verbraucht. Beispiel gefällig?


    Ich war am vergangenen Wochenende bei den Hamburger Motorradtagen. Das waren fünf ziemlich große Hallen hintereinander voll mit Moppeds und Ausrüstung. Egal in welcher Halle man sich gerade aufhielt - in regelmäßigen Abständen hörte man ein infernalisches Motorgeräusch. IRRE LAUT! Irgendwann bin ich dann an dem Stand vorbeigekommen: es war ein Händler, der elektronische Systeme für Auspuffanlagen verkaufte, mit denen man auf Knopfdruck vom normalen (=erlaubten) Motorgeräusch auf ein brüllend lautes (=wohl eher nicht regelkonformes) umschalten konnte.


    Der Stand war umringt von jeder Menge Klappskallis, die diese Art der Selbstverwirklichung auf Kosten anderer total GEIL fanden.


    Solange so etwas Käufer findet und dazu auch noch jede Menge Typen, die das halbwegs heimlich oder gar offen bewundern, muss man sich über das Image von Motorradfahrern nicht weiter wundern. Und über Streckensperrungen auch nicht.


    Es geht im Falle Detlev Louis allerdings um Warren Buffett und nicht um Soros...