Beiträge von onkelferdl


    Ich bin um jeden froh, der ein Saisonkennzeichen hat. So schön mit kaum Mopedverkehr wie derzeit kann man in der Saison auf den frequentierten Strecken nicht unterwegs sein. :dance:

    Heute wollen die Kinder kommen - drauf warten? Nee! Also eine kleine Tour ins Auge gefaßt und bei Temperaturen von 11, 12 Grad und leichter Bewölkung nach dem Mittagessen auf den Roller gesetzt und losgefahren.


    Zunächst fahre ich am Albtrauf entlang nach Ofterdingen und weiter nach Haigerloch. Über Empfingen toure ich nach Sulz ins Neckartal und dieses flußaufwärts bis Rottweil. Die Tuttlinger Strecke verlasse ich Richtung Frittingen und schwinge die Serpentinen rauf nach Gosheim. Über Bärenthal wechsle ich anschließend ins Donautal nach Beuron und verlasse dies in Hausen um dann weiter über Stetten a.k.M. zu fahren. Dann folgt Winterlingen und in Bitz habe ich schon 1,8 Liter meiner Reserve verfrühstückt, so dass mir die dortige Tanke gerade recht kommt. Den Rest der Strecke nehme ich über Sonnenbühl zurück nach Pfullingen, wo ich zufällig zeitgleich mit meinen Kindern zu Hause ankomme.


    Das waren dann schöne 215 Nachmittagskilometer auf überwiegend trockenen Straßen und einem ungewohnt total leerem Donautal.



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    Raps blüht im Frühjahr, war also eher weißer Senf (sinapis alba), der blüht im Herbst. Wird gerne mal verwechselt.

    Braucht Ihr garf nicht durchlesen: Gott verstehen ist schon ein Problem. Selbst die Theologie hat Probleme damit. Es wird immer versucht Gott mit dem menschlichen, irdischen Verständnis zu begegnen. Das MUSS einfach scheitern. Wenn ich die obigen Freds mit den "Privatlogiken" der Schreiber, die sich auf selbstausgelegte Bibeltexte beziehen, die in ihrem Aussagegehalt in alle Richtungen auslegbar sind, dann ist damit eine Existenz Gottes weder bewiesen noch unbewiesen.


    Bibel, Talmud oder Koran - um mal in der Entstehensreihenfolge zu bleiben, sind ja bekanntlich schon etwas älter. Am Anfang war die Bibel, beginnend aus einer Zeit etwas 3.400 vor Christus aus 66 einzelnen Büchern und in mehreren alten Sprachen zusammengetragen. Jetzt weiß man ja auch, dass so früh noch nicht allzu viele des Schreibens mächtig waren (habe heute auch manchmal noch Zweifel :D ) und die Geschichten mündlich über Generationen überliefert wurden. Wie man das ja auch von Weitersagespielchen so kennt, kommt da am Ende nicht unbedingt das heraus, was am Anfang einer von sich gegeben hat. Besonders im Orient verstehen die Menschen heute noch mit blumiger, phantasievoller Sprache Geschichten zu erzählen. Also, irgendwann schreibt einer oder mehrere etwas zusammen, was sicher alles ist, nur nicht das, was ursprünglich einer erzählt hat. Das ist also jetzt das Alte Testament. Darauf greifen die Christen, die Juden und die Moslems zurück.


    Neues Testament: Fischer - alle nicht des Schreibens so toll mächtig - das braucht man auch nicht in dem Beruf - erzählens auch weiter und irgendwann schreibt einer das Endergebnis auf. Wohlgemerkt: Immer noch Orient, blumige Sprache - ihr wißt schon...


    Da lesen sich dann ganz wunderliche Sachen, die märchenhaft klingen und zudem aus einer Zeit und vor allem aus einer Gegend stammen, wo diese Dinge als sehr nützlich im damaligen Gesellschaftswesen sich darstellten. Und die moralischen Errungenschaften, wie die 10 Gebote sind ja teilweise heute auch noch strafrechtlich von Relevanz. Also so ganz verkehrt ist das ja nicht.


    Aber diese Sprache, die Semantik der Bibel - das zwischen den Zeilen die Bedeutung vermuten ist bei der Bibel im 360° Modus möglich. Mit der Bibel läßt sich nahezu alles beweisen - auch das Gegenteil. Und darum ist dieses Werk für mich eigentlich untauglich zur Feststellung einer Existenz Gottes. Darum sind auch alle machtausübenden Religionen ind meinen Augen auf dem Holzweg: Das Christen- und Judentum, auch der Islam. Jede dieser Religionen will Macht zum Beweis und zum Erhalt ihrer Existenz ausüben. Genau das ist nicht gottgemäß.


    Gott steht über all dem. Man darf Gott wie gesagt nicht mit menschlichem Denken zu beweisen versuchen. Fehlanzeige. Gott läßt sich nicht erklären. Gott ist da - oder auch nicht. Gott muss man für sich zulassen - aber ohne die infantilen Denkansätze, die man in der Kindheit gelernt hat. Wer das tut kann was damit anfangen. Wer das nicht tut, wird Gott nicht spüren. Gott im Menschen ist Einstellungssache und kann dann für das Individuum hilfreich sein. Wer Gott nicht in sich hat kann auch leben.


    Insofern ist die Diskussion hier eigentlich total für die Katz - um mal wieder geerdet daher zu kommen. :mrgreen:
    I

    :D das Foto ist bei mir auf dem IPhone so unscharf, dass ich das nicht lesen kann. Ich habe aber in den 90ern dort mal paar Monate gearbeitet...


    Wenn's denn stimmt Joker, oder bis 20:00 Uhr warten