Beiträge von Hobbit

    Ich mach so was eigentlich nicht, aber ich mach mal ein Ostegeschenk. Ich gebe allen aus dem Forum, die bis zum 11.04. einen CLS EVo oder CLS EVO Plus bestellen 10 % und ich packe einen schicken Aluhalter für das Display mit rein. Der Basic ist ausgenommen.

    Voraussetzung ist Zahlung per SEPA Basismandat, bei Zahlung über PayPal kann ich nicht mehr ändern. Und im Textfeld beim Bestellen angeben, dass ihr ein Forumsmitglied seid.

    Bestellung über den Onlineshop:

    https://www.cls-evo.de/

    Das stimmt so nicht auch die ersten CLS 200µ Öler haben die Öffnungszeiten des Magnetventils (damals keine Pumpe) nach der Viskosität des Öls (Außentemperatur) selbständig verändert und so den Ölfluss nach Einstellung konstant gehalten.

    Ich wollte das Projekt Deines Kumpels auch nicht schlecht machen, man kan das halt nicht vergleichen.

    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Ohne die mir unbekannte Konstruktion Deines Bekannten zu schmälern.

    Das ist nicht vergleichbar.

    Eine sparsamme Dosierung bekommt man nicht hin, wenn man aus vorhandenen Komponenten ein System kreiert. Das fängt schon damit an das Pumpen bei niedrigen Temperaturen Probleme haben das Öl zu fördern, da der Kolben in der "normalen" Ansteuerzeit gegen die immer zähere Ölsäule ankämpen muss. Das heißt ab etwas unter 5°C musst Du dünneres Öl verwenden. Deshalb ist auch bei den Scotties mit Pumpe weiterhin das Sommer- und Winteröl angesagt. Auch wenn die Masse im Winter nicht fährt, im Frühjahr und Ende der Saison kann es beim Pässe fahren auch mal frisch werden.
    Wir haben eine Temperatursteuerung, die die Pumpe entsprechend länger ansteuert. Das Funktioniert bei CLS Ölern bis -20°C.

    Öl ist auch nicht gleich Öl. Je besser der Verschleißschutz des Öls, desto weniger braucht man... Dann kann man die Pumpe und die Steuerung genau aufeinander abstimmen.

    Wenn man das alles hat, dann hat man ein extrem sparsammes System das sehr zuverlässig funktioniert.

    Bei vergleichen muss man immer ins Detail gehen, sonst vergleicht man die Äpfel mit den Birnen.

    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Ich sitz gerade im Büro und bearbeite neue Einbaubilder für die Bildergallerie. Damit ich da nicht weiter machen muss schreib ich Dir mal eine kleine Beratung.

    Du willst einen Öler. Damit hast Du den ersten Schritt gemacht.

    Jetzt musst Du Dir noch klar werden was Du von dem System erwartest. Es ist nicht so, dass die Low Buget Systeme das bieten, was die hochpreisigen Systeme zu bieten haben. Ölen tun sie alle mehr oder weniger und genau da liegt der Unterschied, im mehr oder weniger.

    Öl hat sehr große Unterschiede in der Viskosität bei vehältnismäßig kleinen Temperaturschwankungen. Das heißt die ganzen billigen Systeme lassen sich praktisch nicht genau dosieren und man stellt die Ölmenge immer dann nach wenn die Kette trocken oder die Felge verölt ist.
    Wer damit kein Problem hat kann das ja machen.
    Wenn Du eine exakte Dosierung möchtest kommt eigentlich nur ein System mit Pumpe in Frage. Wenn Du den Ölverbrauch /Reichweite der Systeme vergleichst kannst Du abschätzen wie viel Abwurf das System produzieren wird.
    Je nachdem wie wichtig Dir das halt ist.

    Das sparsammste System (Achtung Eigenwerbung) bietet CLS und damit ich, da kommst Du bei der NC auf trockener Straße mit den 50 ml im Tank etwa 14 000 km weit ohne den Tank ganz leer zu fahren. Wenn Du noch ein paar Euro drauf legst hast Du auch noch eine Anschlussmöglichkeit für Zubehör und ein temperaturgesteuertes Heizgriffsystem dabei. Kostet erst mal mehr, kann aber auch mehr oder in dem Fall sparsammer und damit sauberer.

    Wenn Du eine intensivere Beratung brauchst, dann ruf nach den Feiertagen in der Firma an.

    Hallo,

    Der gringe Ölverbrauch war Ziel der CLS Ölerentwicklung und ist nicht so leicht zu erreichen. Daher kosten unsere Öler euch etwas mehr als andere. Ich wollte aber unbedingt diese geringe Ölmenge um den Abwurf so gering wie möglich zu halten.

    Alle CLS Systeme reagieren auf die Spannungsart. In Ruhe ist die Batteriespannung eine Gleichspannung, auf einem Messgerät eine Linie. Wenn der Motor läuft ist die Spannung durch die Lichtmaschiene und Zündung leicht wellig, das nennt man oberwellig. Auf diese Oberwelligkeit reagiert auch das Connect und schaltet die angeschlossenen Verbraucher mit dem Motor ein und aus. Wenn Du magst kannst Du dem aber auch eine Nachlqaufzeit geben. Das ist dafür da, dass ein Navie bei einem Tankstopp nicht runter fährt sondern eine Zeit X (ich mach da für mich so 5-8 Minuten) aktiv bleibt.

    Diese Schaltung funktioniert absolt zuverlässig und hat auch einen Unterspannungsschutz. Bei etwa 11 Volt schaltet sich die Steuerung selbst ab.

    Für Honda gibt es keinen Kit, weil man keinen extra Teile braucht. In den entsprechenden Kits sind noch zusätzliche Kleinteile dabei die man für die ein oder andere Kiste braucht um das System ordentlich verbauen zu können.

    Bei einer Honda nimmt man den Standardkit, bisher hatten alle Hondas 12 cm breite Griffe.

    Das System ist auch als Gesammtpaket gedacht und wie Du schon sagst, das ist dann preislich interessant.

    Die Masse der Kunden fährt aber wenn dann originale Heizgriffe, zum Großteil weil die Händer pro Fahrzeug einen gewissen Umsatz mit originalem Zubehör machen müssen um am Jahresende einen Bonus zu bekommen. Daher verkaufen sehr wenige Händler unser Heizgriffsystem mit.

    Ich spreche da mal nur für CLS.

    Das Öl, das wir im Kit mitliefern, die Pumpe und die Steuerelektronik sind aufeinander abgestimmt. Das CLS Öl hat einen Verschleißschutz der etw 7 mal so hoch ist, wie das anderer Öler. Das ist ein Grund, weshalb wir so viel sparsamer dosieren können. Bei einer 520er Kette braucht ein CLS Öler etwa 3 ml/1000 km. Ich komme bei meiner KTM mit den 50 ml im Tank ohne ihn leer zu fahren etwa 14 000 km weit.
    Die 0,25 Liter Öl, die in jedem CLS Ölerkit dabei sind reichen in der Praxis für etwa 50-65 000 km. Ein neue Flasche kostet 19,50 Euro. Daher würde es keinen Sinn machen was anderes zu verwenden. Zumal die meisten Leute den viertel Liter eh nicht verfahren.

    Na ja nicht ganz.

    Die Kette besteht aus drei "Schichten". Im Kern ist der Nierbolzen. Um den Nietbolzen ist eine Hülse und auf der Hülse befindet sich die Kettenrolle.
    Zwischen dem Bolzen und der Hülse ist die Fettfüllung, die durch die Dichtringe in der Kette gehalten wird. Das ist das innere Gelenk und das ist durch das Fett dauerhaft geschmiert, zumindest solange das Fett dort ist.
    Schmieren muss man die Kette, damit zwischen der Hülse und der Rolle Schmierstoff ist.

    Beim Einlaufen der Kette ins Zahnrad bleibt die Rolle im Zahnradtal stehen und die Hülse dreht sich beim Umlenken in der Rolle und um den Nietbolzen.
    Hat man zwischen Rollenunterseite und der Hülse keinen Schmierstoff reibt die Rolle auf der Hülse und das wird richtig heiß. Das Fett zwischen Bolzen und Hülse wird flüssig und dehnt sich dadurch aus. Das Fett drückt sich dann irgendwann am Dichtring vorbei. Der Dichtring überhitzt und bekommt Risse. Fett tritt aus, es kommt aber nichts mehr rein. Der Bolzen und die Hülse reiben sich zueinander auf und bekommen Spiel. Das ist die Kettenlängung.

    Ein Öler trägt das Öl als Faden am Kettenrad auf, der wiederum durch die Fliehkraft nach außen gedrückt wird. Das Öl wird genau in den Spalt zwischen Rolle und Innenlasche gedrückt. Das Öl zieht sich durch die Kapilarwirkung und durch die Bewegung der Hülse zur Rolle in den Zwischenraum von Rollenunterseite und Hülsenüberseite. Damit ist die Kette geschmiert. Das macht ein Öler sehr viel gleichmäßiger als man das mit der Hand kann.

    Ich habe ja keine NC, aber trotzdem, von einigen wenigen Ausnahmen (bescheidene Erstausrüsterqualität) abgesehen fahre ich meine Ketten so zwischen 50 000 und 75 000 km.

    In den letzten 10-15 Jahren ist die Qualität der Erstausrüster Ketten auch bei den Japanischen Motorrädern nach unten gegangen. Das sehe ich auch im Bekanntenkreis. Einer meiner besten Freunde ist mit der ZZR 1400 über 65 000 km mit der ersten Kette gefahren, dann hat er das Motorrad verkauft. Bei seiner dafür angeschaffte MT-09 hielt die erste Kette dann nur 20 000 km. Die dann von mir verbaute DID ZVMX2 war dann nach 45 000 km noch drauf als er die MT gegen eine neuere MT-09 getauscht hat.

    Mein ersten CLS Testmotorrad war eine ZX-9R da hielt die erste Kette 75 359 km.

    Die Regina Kette auf meiner alten MZ 1000S war nach 2700 km völlig hin. Ich habe in den Fettkammern der Kette kein Fett gefunden, ich tippe auf Produktionsfehler. Die dann verbaute DID Kette hielt etwas über 50 000 km. Dann habe ich sie bei Ölversuchen kaputt gefahren. Die aktuelle Kette auf der Emme dürfte mitlerweile wieder so 50 -60 000 km drauf haben, so genau weiß ich es nicht, da ich einige jahre ohne funktionierenden Tacho gefahren bin.

    Die orig. Regina Kette auf meiner Nuda, war nach 20 000 km fertig, die dannach verbaute DID ZVMX hat über 55 000 km drauf, ist noch gut. Die eigentlich eher lumpige CZ Kette auf meiner 890 Duke hat jetzt fast 40 000 km gelaufen und ist noch gut.

    Mein Ing. ist mit seiner damaligen ZZR 1100 über 84 000 km mit der ersten Kette gefahren. Auf solche Distanzen braucht man so um die 35 000 km mal ein Ritzel. Das dreht sich etwa 3,5 mal so oft wie das Kettenrad undda wird ja auch die ganze Kraft übertragen. Da sich bei Ölereinsatz bei einer guten Kette diese nicht ungleich längt kann man das Ritzel einzeln tauschen, wenn es mechanisch abgenutzt ist.

    Wie nicht anders zu erwarten fahre ich alle Motorräder mit CLS EVO Plus Systemen, keine Sauerei, lange Lebensdauer und vor allem keine Arbeit wenn man unterwegs ist.