Kroatien 2014 - es wird ernst

  • #31

    Das motorradleben ist wohl 2014 sehr gefährlich. Bei dem was alles im Forum passiert. Hauptsache euch, und vor allem Christian, geht es gut. Der Schaden kann ersetzt werden und ich hoffe ohne Komplikationen.
    Ganz großen Respekt an die Leute, die euer Gepäck mitgenommen haben. Das ist wirklich sehr lobenswert.
    Ich hoffe ja nur eins, dass die Serie langsam reist. Ist ja bald bebra.

    Gruß René


    Früher war ich Schizophren, aber heute geht's uns gut!


    Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
    Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.


  • #32

    Zunächst mal danke für Eure aufbauenden Worte :clap:
    Hoffen wir einfach mal das beste für Mensch und Maschine!


    Wie versprochen kommt hier mein Tourenbericht samt Bildern und Videos:


    ----------------------------------


    Für meinen Mitfahrer Christian und mich ging es Ende Mai 2014 in Richtung Kroatien.
    Es war eine unvergessliche Tour, die jedoch leider ein abruptes Ende nehmen sollte.



    Tag 1 (26.05. - Anreise):
    Am Montag ging es für mich zunächst los in Richtung Sallneck. Dort hatte ich für eine Nacht ein Hotel gebucht, denn die eigentliche Tour sollte erst am Dienstag beginnen.


    Um 7.15 ging es in Wiesbaden los, Ankunft am Hotel war gegen 15 Uhr. Dazwischen lag ein Mix aus Autobahn und TomToms kurvenreichen Strecken, die zu einem großen Teil auch durch Frankreich verliefen.
    Entgegen der Wettervorhersage - die hatte für den ganzen Tag Regen angekündigt - war es die ganze Fahrt über trocken. Lediglich in der letzten halben Stunde fing es ein bisschen an zu nieseln.


    Dank Navi habe ich das Hotel bzw. den Ort überhaupt gefunden. Ein kleines verschlafenes Örtchen irgendwo im nirgendwo.
    Ein Parkplatz war schnell gefunden. In Anbetracht des angekündigten Unwetters in der Nacht und am Morgen habe ich unter einem Baum geparkt. Nachts regnete es jedoch nur ein bisschen, und so blieb meine Maschine weitestgehend trocken.


    Der Empfang im Hotel war freundlich. Nach Informationen über das Abendessen und das Frühstück wurde mir mein Zimmer gezeigt. Das Zimmer war recht modern eingerichtet und schien erst vor kurzem renoviert worden zu sein.
    Schade, dass sich das positive Bild nicht auch im Bad fortsetzte. Um das Alter des Bades zu beziffern, benötigt man wahrscheinlich sämtliche Finger und Zehen...
    Bad und Zimmer waren zwar akzeptabel gereinigt, aber gerade das Bad hätte den ein oder anderen Quadratmeter mehr vertragen können. Dann hätte der Platz auch für ein richtiges Waschbecken (nicht so ein Teil für Gästetoiletten) und eine Ablage gereicht.
    Beim TV wurde ich bereits stutzig, als ich das DVB-T Symbol gesehen habe. Ich konnte schwer glauben, dass dort ein ausreichendes DVB-T-Signal ankommen soll. Dies bewahrheitete sich in sofern, als dass nur eine recht begrenzte Anzahl an Sendern zur Verfügung stand und diese teilweise Aussetzer hatten. Dies ist zum Teil sicher auch dem schlechten Wetter zuzuschreiben.


    Das Abendessen war sehr gut. Beginnend mit einer leckeren Rinderbrühe über einen liebevoll angerichteten Salat bis hin zum Putengeschnetzelten und einem leckeren Obstbecher mit Eis: es hat alles super geschmeckt und war vor allem frisch und selbstgemacht.


    Kosten: 45€ für Zimmer und Frühstück + 15€ für das Abendessen




    Tag 2 (27.05. - Ein nasses Vergnügen):
    Mein Kopf hatte den Plan nachts zu schlafen um am morgen fit für den Tourstart zu sein. Mein Körper allerdings hatte anderes auf der Agenda stehen und so war die Nacht recht unruhig und leider auch kurz.
    Egal, ich musste mich aus dem Bett schälen und meine Sachen wieder packen.
    Der Blick vom Balkon war zwiespältig. Einerseits ein schönes Bild von wolkenverhangenen Bergen, andererseits mal wieder der bekannte Nieselregen.


    Jetzt musste ein Frühstück her. Das war gewohnt freundlich. Neben den üblichen Nutella und Honig Päckchen gab es Wurst und Käse, sowie Orangensaft und Kaffee. Die Brötchen waren zwar frisch aber auch recht "kross" gebacken.


    Gestärkt machte ich mich auf den Weg nach Lörrach. Nach einer kurzen Lagebesprechung und dem Ankleben der Schweizer Autobahnvignetten ging es um kurz nach 8.30 Uhr endlich los Richtung Süden.
    Die ersten Kilometer war das Wetter gnädig mit uns, doch schon bald sollte der Regen uns ständiger Begleiter werden.


    Die Schweiz haben wir in großen Teilen als Transitland genutzt und sind zum Großteil über Autobahnen gefahren. An dieser Stelle sei einmal gesagt, dass 33€ für eine Jahresvignette unverschämt sind, wenn man sie eigentlich nur ein paar Tage benötigt.


    Christian hatte vorgesorgt und die Regenkombi schon angezogen, ich musste mich natürlich mal wieder eines besseren belehren lassen und habe sie dann später auf der Autobahnraststätte angelegt.
    Neben der Autobahn haben wir auch noch einige Pässe mitgenommen, die entgegen der "Ampeln" im Internet schon geöffnet waren.


    Von Davos kommend kämpften wir uns auf dem Flüelapass durch dichten Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern und staunten nicht schlecht, als der vermeintliche Regen in Schneeregen umschlug und wir uns das Eis von den Visieren wischten.
    Die Pässe an sich sind wirklich großartig. Und trotz des Dauerregens war es eine schöne Fahrt.


    Bei einer kurzen Pause wurde klar: die Mägen brauchen Arbeit! Da jedoch weit und breit kein Restaurant zu sehen war fuhren wir weiter und fanden dann ein kleines Café in Bormio. Hier aßen wir eine Kleinigkeit und tranken etwas.
    Dabei fiel eine Entscheidung: hier bleiben wir und suchen uns in der Nähe ein Hotel. Inzwischen war es auch schon 17 Uhr.


    Die Touristeninfo vermittelte uns ein nettes Hotel in unmittelbarer Nähe und so checkten wir unvermittelt in das Hotel San Lorenzo ein. Da unser italienisch ungefähr so gut wie unser japanisch, türkisch oder russisch ist, haben wir den Empfang in Englisch abgewickelt.
    Die Einzelzimmer hatten eine angenehme Größe und waren nett eingerichtet. Das Bad war offenbar neu renoviert und sehr modern. Unsere Motorräder durften wir in einer Tiefgarage abstellen.
    Am Abend haben wir noch ein wenig die Stadt erkundet und - wie es sich in Italien gehört - eine Pizza und Eis gegessen.


    Kosten: 60€ für Zimmer und Frühstück + 15€ für Abendessen




    Tag 3 (28.05. - Die Pässe bitte):
    Leider war auch diese Nacht relativ unruhig und viel zu kurz.
    Doch für diese Unannehmlichkeiten entschädigte ein atemberaubender Ausblick. Die gestrigen Regenwolken waren gänzlich verschwunden und vor mir bauten sich vor strahlend blauem Himmel Berge mit schneebedeckten Spitzen auf.


    Das Frühstück war sehr gut. Ständig wollte man uns jedoch Eier, Speck oder Crêpes andrehen. Was als nette im Preis inbegriffene Leistung gedacht war, fand ich jedoch auf Dauer etwas penetrant - auch wenn wir beide darüber frotzelten.


    Nach der gestrigen Dauerregenfahrt mussten unsere Ketten noch dringend vor der nächsten Fahrt geschmiert werden und so haben wir das zusammen mit dem Nachspannen direkt vor dem Hotel auf der Straße erledigt.


    Beim Frühstück fiel auch noch die Entscheidung doch über das Stilfser Joch zu fahren. Die wetterbedingten Zweifel von gestern waren gänzlich aus der Welt geschafft. Und die Entscheidung war goldrichtig: es ist nicht umsonst ein Paradies für Motorradfahrer und war auch entsprechend gut besucht. Nicht auszumalen, was in der Hauptsaison dort los ist.


    Über weitere Pässe und Schnellstraßen ging es weiter. Das Wetter meinte es gut mit uns und so wollten wir uns gegen 17 Uhr einen Campingplatz suchen. Leider schlug jedoch gerade das Wetter um und so suchten wir nach einem geeigneten Hotel. Die Campingplätze mit MobileHomes in der Umgebung waren noch alle geschlossen und so vermittelte uns auch hier die Touristeninfo das Hotel Garni Posta. Ein nettes Hotel mit deutsch sprechendem Personal und netten Zimmern, sowie einer Motorrad-Garage.
    Das Abendessen haben wir in einer Bar zu uns genommen und abends auf dem Balkon die Bilder und Videos des Tages gesichtet.


    Kosten: 40€ für Zimmer und Frühstück + 15€ für das Abendessen




    Tag 4 (29.05. - Ein schier endloser Tag):
    Die Nacht verlief zu meinem Erstaunen ruhig und deutlich erholsamer als die letzten Nächte. Das Frühstück stärkte uns fürs Packen und den Start in einen neuen Tag.
    Das Wetter war mal wieder super, wenngleich der Nachmittag laut Vorhersage verregnet sein sollte. Wir machten uns also auf den Weg und planten, uns wie die letzten Tage zwischen 17 und 18 Uhr eine Unterkunft zu suchen.


    Bei einem Tankstopp um viertel vor sechs beschlossen wir langsam nach einem Campingplatz zu suchen. Trotz der immer wieder auftretenden Schauer waren wir für die Nacht guter Dinge.
    An der Tankstelle trafen wir noch zwei andere Deutsche, die mangels Campingausrüstung verzweifelt nach Hotels in der Gegend suchten. In der Hoffnung noch etwas zu finden fuhren sie schnell weiter.


    Um viertel nach sechs kamen wir dann in kleine Ortschaften die alles hatten- außer Hotels, Campingplätzen oder anderen Unterkünften. Es gab zwar ein Hotel, das war jedoch nicht wirklich vertrauenserweckend und so fuhren wir weiter.
    Die Orte wirkten sehr heruntergekommen und schienen noch sehr vom Krieg in den Neunzigern gebeutelt zu sein. Also fuhren wir weiter, zumal das Wetter auch noch auflockerte. Doch weit und breit keine Schlafmöglichkeit.
    Mitten im Wald trafen wir die Tankstellenbesucher wieder die noch immer suchten. Wie auch wir planten sie bis zur Küste weiterzufahren um so die Chance auf eine Unterkunft zu erhöhen.


    Nach einem Stück trennten sich unsere Wege. Inzwischen war es schon nach 19 Uhr und wir waren seit fast zehn Stunden unterwegs. Die Erschöpfung machte sich in der nun deutlich trägeren Fahrweise bemerkbar und so wurde es höchste Zeit für das Tagesende.


    Dank der Suchfunktion im Navi fanden wir einen Campingplatz direkt an der Küste und ließen uns dorthin navigieren.
    Für etwas über 22€ für zwei Zelte und zwei Motorräder bauten wir unsere Zelte auf dem Campingplatz Ostro auf.
    Gegenüber schlugen gerade drei GS-Fahrer ihre Lager auf. Sie waren auf dem Weg in die Türkei und so kam man schnell ins Gespräch.
    Der Zeltaufbau ging bei uns beiden erstaunlich schnell. Nach einem Abendessen auf dem Campingplatz leiteten wir gegen 22.30 Uhr die Nachtruhe ein.


    Der mangelnde Komfort im Vergleich zu den Hotels machte mir nichts aus, jedoch hatten wir unsere Zelte zunächst unmerklich ein wenig ungeschickt aufgestellt. Wie sich nachts im Liegen herausstellte, standen unsere Zelte auf einer kleinen Schrägen und so hatte man ein wenig Schieflage.




    Tag 5 (30.05. - Leider der letzte Tag):
    Die Sonne ging am Morgen recht früh auf und so war ich pünktlich mit ihr um 5 Uhr wach. Na klasse, noch dreieinhalb Stunden bis zum vereinbarten Aufstehen. In der Zeit habe ich ein bisschen gedöst und mit dem Handy gespielt. Dank des WLAN auf dem Campingplatz konnte ich verfolgen, was zu Hause in Deutschland so passiert ist.


    Unser Frühstück bestand aus je einem Brötchen und ein wenig Marmelade und Nutella, welches wir im Supermarkt auf dem Campingplatz kauften.


    Nachdem wir alles wieder in unseren Koffern verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg in Richtung Plitvicer Seen. Das war das übergeordnete Ziel des heutigen Tages. Das Navi führte uns wieder durch idyllische Dörfer, die jedoch gleichzeitig eine beklemmende Stimmung verbreiteten. Vom Krieg gezeichnet fuhren wir an Ruinen vorbei und aus den Häusern die nicht vollständig zerstört waren, kamen die Kinder gerannt und haben uns gewunken.
    Die Straßen waren perfekt ausgebaut, doch plötzlich wurde aus der Terrstraße eine Schotterpiste.
    Für uns die einzige Alternative, sonst hätten wir wieder Ewigkeiten zurückfahren müssen. So machten wir uns - umgeben vom Minenwarnschildern - mit unseren Sport-Touring-Reifen auf die Piste und waren positiv von ihnen überrascht: es ließ sich vergleichsweise einfach fahren, trotz rund 50kg Gepäck hinten drauf.


    Nach rund drei Kilometern war auf dieser Offroad-Trip abgehakt und so ging es nun zu den Plitvicer Seen.
    Und hier nahm das Unglück seinen Lauf: von der Hauptstraße wollten wir links abbiegen und drehen, damit wir einen besseren Blick auf die Seen bzw. Wasserfälle haben. Da ich vorgefahren bin war ich bereits abgebogen, Christian musste jedoch noch Gegenverkehr durchlassen.
    Plötzlich höre ich einen lauten Knall und sehe die Tasche durch die Luft fliegen. Natürlich habe ich sofort umgedreht und war erstmal erleichtert, dass Christian noch stand.
    Was war passiert: ein kroatischer Motorradfahrer ist Christian auf der rechten Seite hinten reingefahren und hat sowohl den rechten Seitenkoffer in tausend Teile zerschellen lassen als auch die neongelbe Packtasche abgerissen.


    Laut eigener Rekonstruktion und Zeugenaussagen war er wohl deutlich zu schnell (40km/h waren erlaubt- 80km/h scheinen mir realistisch) und deshalb nicht in der Lage den Unfall zu verhindern.
    Der Unfallgegner ist samt Sozia gestürzt und wurde vom Rettungsdienst abtransportiert.
    Dank der Übersetzungshilfe einer sehr netten Kroatin klappte auch die Kommunikation mit der Polizei. Ein weiterer Dank gilt einem sehr netten deutschen Pärchen, welches das Angebot machte, Christians zerstörtes Gepäck mit nach Deutschland zu nehmen und dort bei Bekannten abzuliefern.
    An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an all die lieben Helfer, die rund drei Stunden bei uns waren! Das ist nicht selbstverständlich!
    Dem Unfallgegner wünsche ich zwar gute Besserung, jedoch sollte er seine Fahrweise zum Wohle der anderen Verkehrsteilnehmer wohl mal überdenken.
    Der vom ADAC organisierte Abschlepper nahm Christians Motorrad mit und ließ uns in ein Hotel bringen.
    Am nächsten Morgen holten wir die zum Glück noch fahrbereite X ab und fuhren die nächsten zwei Tage größtenteils über die Autobahn zurück nach Hause.
    Hier wurde die Maschine dann in die Werkstatt gebracht und wird aktuell noch untersucht. Hoffentlich kann sie wieder hergerichtet werden und die Versicherung trägt zu einem einigermaßen versöhnlichen Ende bei.


    Obwohl wir den Urlaub abbrechen mussten ist es wichtig, dass uns beiden nichts passiert ist. Ein paar Zentimeter weiter links und es hätte Christian voll getroffen. Nicht auszudenken was da noch hätte passieren können.


    -----------------------------------


    Die Tour gibt es auf [url=http://www.motoplaner.de/#47.6114,7.65357;1,47.33641,8.53977;1,47.2813,8.58038;1,47.23654,8.66243;1,47.20543,8.74387;1,47.11263,9.24821;1,47.00157,9.50456;1,46.93687,9.7301;1,46.88553,9.86351;1,46.7603,9.93986;1,46.69296,10.1394;1,46.65366,10.18961;1,46.62401,10.19824;1,46.547,10.14252;1,46.48184,10.26603;1,46.53118,10.4574;1,46.61641,10.72802;1,46.59867,11.2002;1,46.53754,11.24099;1,46.43604,11.48276;1,46.44666,12.00659;1,46.34085,12.20706;1,46.28667,12.43623;1,46.2348,12.48821;1,46.23418,12.48816;1,46.19159,12.57423;1,46.16968,12.66155;1,46.19234,13.0744;1,46.30364,13.33109;1,46.30534,13.41725;1,46.30452,13.47738;1,46.18176,13.72463;1,46.09736,13.83766;1,45.89502,14.18974;1,45.79522,14.34362;1,45.64386,14.56722;1,45.60634,14.60695;1,45.51871,14.64587;1,45.3859,14.78911;1,45.08423,14.85633;1,44.99976,15.3067;1,44.99514,15.42906;1,44.52706,15.09065;1,44.38797,15.25441;1,44.11865,15.22284;1,43.62807,13.40249;1,43.64496,13.35889;1,43.67315,12.96881;1,43.69961,12.66355;1,43.58003,11.95591;1,43.85936,11.59811;1,43.92864,11.47902;1,44.01083,11.23761;1,44.12755,11.08351;1,44.04687,10.75775;1,44.12616,10.39822;1,44.23778,10.28817;1,44.11251,9.73358;1,44.16739,9.6525;1,44.2179,9.58774;1,44.27955,9.39197;1,44.41969,9.20991;1,44.40534,8.9461;1,44.41776,8.72603;1,44.34279,8.54834;1,44.33505,8.53994;1,44.31744,7.2561;1,44.30778,7.17644;1,44.21261,7.1446;1,44.25557,6.92541;1,44.47113,6.32137;1,44.65888,6.60126;1,44.85926,6.58924;1,45.38919,6.33609;1,45.47928,6.42071;1,45.58277,6.7281;1,45.63075,6.7843;1,45.70051,6.64775;1,45.73144,6.54807;1,45.74731,6.54878;1,46.25477,6.62929;1,46.37367,6.50203;1,46.36349,6.87639;1,46.46808,6.82345;1,46.50691,6.67205;1,46.50503,6.64077;1,46.78445,6.66477;1,46.79994,6.71019;1,46.87098,6.94791;1,46.96038,7.0284;1,47.13973,7.2437;1,47.26002,7.34975;1,47.3655,7.34521;1,47.61139,7.65357;1&&0]Motoplaner[/url].


    Alle Bilder sind auf Flickr zu finden. Dort gibt es auch super Panoramaaufnahmen, die hier leider nicht so zur Geltung kommen. :shock:


    Die Videos habe ich ein bisschen aufgeteilt. Besondere Highlights wie das Stilfser Joch oder die Offroad-Einlage gibt es gesondert, alles andere folgt in Kürze in einem Zusammenschnitt auf meinem YouTube-Channel.

  • #33

    Ich liebe Reiseberichte! Schöner, ausführlicher Bericht, der leider mit dem Unfall ein jähes und unerwartetes Ende genommen hat. Habt ihr vor da mal weiter zu machen???

    Soichane Sechse wia uns Fünfe gibt's koane Viere, weil mia Drei de zwoa Oanzig'n san


    Historie: Pantheon 125 2T (31' km) und Beverly 125 (44' km), MP3 400 LT (64' km)

  • #34


    Erst mal danke für dein Feedback :)


    Wir würden gerne weitermachen bzw. noch mal eine nette Tour zusammen unternehmen, ob es jetzt aber noch mal bis nach Kroatien geht ist noch unklar. Vielleicht wird es auch "nur" Italien.


    Die nächste Zeit ist leider zeitlich etwas schlecht. Bei Christian verändert sich nächstes Jahr einiges und auch ich kann höchstens bis April Urlaub nehmen nächstes Jahr. Nicht unbedingt die perfekte Reisezeit.


    2016 habe ich dann in der ersten Jahreshälfte genug mit meiner Abschlussarbeit zu tun, da wird das wohl auch nichts.


    Kleinere Touren am Wochenende oder so haben wir uns schon mal eingeplant, etwas größeres wird wohl leider vor Mitte 2016 nicht stattfinden können :(

  • #35

    Hallo alle zusammen und vielen Dank für die netten Wünsche!
    Erst einmal möchte ich auch an dieser Stelle nochmal ein Dickes Lob und Dank an Robin aussprechen!
    Er ist der ideale Gefährte durch das Dick und Dünn einer Motorradtour! Gekrönt von toller Doku in Text und Bild! Bei allem Ärger durch Abbruch und Sachschaden bin ich mir immer bewusster, wie haarscharf ich einer Katastrophe entkommen bin. Es erscheint mir wie ein Wunder, dass ich und meine X dem Einschlag des Kroaten so getrotzt haben. Die große Hilfsbereitschaft am Unfallort und in den Folgetagen war auch ein riesiges Glück und hat mich sehr beeindruckt. Die Ersthelfer, Robin, die Urlauber, die mein Gepäck mitgenommen haben, die Kroatin die zwischen der Polizei und mir übersetzt hat, der ADAC und die Hinterhofwerkstatt die meine X wieder fahrbereit gemacht hat.


    Die Schadensregulierung hat jetzt den Zwischenstand, dass ich über den Zentralruf der Autoversicherer durch Angabe des Kennzeichen des Unfallgegners dessen Versicherer genannt bekommen habe. Für die Abwicklung aus Deutschland ist durch diese Versicherung ein deutsches Korrespondenzbüro als Schadensregulierungsbeauftragter benannt worden. Diese Information erhielt ich schneller als gedacht, angekündigt war eine Ermittlungszeit von 3 Wochen. Die Kontaktaufnahme mit dem Korrespondenzbüro ergab die Auskunft, dass ich nun per Mail einen Fragebogen zugeschickt bekommen soll - der allerdings bis heute noch nicht eingetroffen ist. Den Ausgefüllten Fragebogen soll ich dann mit einem Kostenvoranschlag der Reparatur zurückschicken. Meine X steht jetzt zu Bestandsaufnahme bei Honda. Je länger man hinschaut um so mehr sieht man, was alles in Mitleidenschaft gezogen wurde. Bin gespannt auf die Bilanz. Da ich das ganze wohl erstmal vorlegen muss, hoffe ich nur, dass die Regulierung nicht all zu lange dauern wird.


    Ich halte Euch auf dem Laufenden
    Viele Grüße
    Christian

  • #36


    Nach der Tour ist vor der Tour. Und wenn man die Zeit nicht hat, muss man sie sich nehmen. ;)


    Ende April geht jedenfalls, wenn man Richtung Süden zieht.


    NC700S DCT 2012-2016|34.000 km|Ermax HRA|Pyramid Fenderverlängerung|Garmin Zumo 390LM|SW-Motech Kugelkopf für RAM Mount|Givi Sturzbügel|Givi E21 Seitenkoffer|Givi Topcasehalterung|Held Stinger Tankrucksack|Oxford Premium Sport Heizgriffe|USB|

  • #37

    :sad-darkcloud: Das mit der Schadensabwicklung meiner geschundenen X zieht sich in die Länge. Und das schönste Motorradwetter zieht ungenutzt an mir vorbei... echt frustrierend. Ich habe jetzt alles an meine Vollkasko übergeben in der Hoffnung, dass ich hier schneller vorwärts komme - allerdings mit dem Risiko, dass ich hochgestuft werde, wenn meine Versicherung sich nicht alles bei der Gegnerischen Versicherung wieder holen kann.
    Aber auch hier verstreicht viel Zeit. Da der Schaden im Kostenvoranschlag mit fast 4.800€ :scared-yipes: am Zeitwert kratzt ist jetzt erstmal noch ein Gutachter der Versicherung beauftragt worden. Mal sehen, ob das Ergebnis des KV bestätigt wird. Ich war echt total erschrocken, was noch alles in Mitleidenschaft gezogen wurde, von dem ich noch nichts gesehen hatte. Soweit der Stand - schöne Motorradtouren am Feiertag wünsche ich Euch allen, passt gut auf Euch auf!

  • #38

    Da sieht man, wie wichtig so eine Vollkaskoversicherung ist bzw. sein kann.


    Es grüßt
    sin_rechtsschutz,
    der alles seinem Anwalt übergeben hätte

    smileys-0008.gif   auto-0405.gif   smileys-0008.gif

  • #39

    Heute viel dann das Gutachter-Urteil...
    Der Kostenvoranschlag der Werkstatt wurde vom Gutachter sogar noch getoppt. 5200€ Schaden und damit dicke im Totalschaden.
    Nach der X ist vor der X - also habe ich eine Neue gekauft...also eine 750er, mit Adventure-Paket. Sie steht schon im Laden und wartet jetzt auf ihr Zubehör. Leider hat sie auch den hier vielfach kritisierten Dunlop-Reifen. Aber mal sehen - im Falle der zu schnellen Abnutzung wird laut meinem HH auf Garantie ein anderer draufgezogen.


    Fazit und R.I.P 700er:
    Mir tut es echt sehr sehr leid um meine 700er. Sie war ein "treues Pferd". 0,0 Probleme auf den 16.000km die sie mich über Höhen und Täler durch Hitze und Eis getragen hat. Letzten Endes war sie der schützende Fels in der Brandung als der "Kamikaze" auf mich auffuhr.
    Sie war mein erstes Motorrad und ich habe viel Zeit in Zubehöranbau und Pflege investiert. Es war immer ein Genuss und sie hat es mit Sparsamkeit und wunderbaren Fahreigenschaften gedankt. Ich hoffe die 750er setzt diese Tugenden fort. So, muss jetzt den Kloß im Hals mit einem Bier herunter spülen... :crying-yellow: :obscene-drinkingbeer:
    ...und versuche mich dann auf die Vorfreude auf die Neue zu konzentrieren :happy-jumpyellow: - bin ja schon total auf Entzug!

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