Was hat "Golden Earring" mit Moppedfahren zu tun? Kleine Anekdote zum Thema "jung und unerfahren"

  • #1

    Kleine Anekdote am Rande,

    Ich hatte diese schon im "Musikfred" eingestellt. Aber da es sich ja weniger um Musik sondern um
    eine "Erfahrung aus der Jugend" handelt dachte ich mir..........

    Eventuell ist den jüngeren "Golden Earring" kein Begriff, deshalb: Eine holländische Band die

    in wechselnder Besetzung von 1961-62 bis 2021 aktiv war.


    Was lernen wir daraus, aus Holland kommt nicht nur "Käse" ;)

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    "Golden Earring", das waren noch Zeiten.

    Ich erinnere mich noch gerne an die geilen Garagenfeten von Frank der ein eingefleischter

    Golden Earring Fan war.


    Zu der Zeit, 1977 habe ich mit Freunden einen Zelturlaub in Holland geplant wobei wir bis

    auf die Insel Texel wollten. Plan war, je nach dem wie weit wir am Tag kommen, einfach irgend-

    einen Campingplatz anzufahren. Die ersten Etappen, kein Problem. Aber dann kam Amsterdam,

    hört sich einfach an, war es aber nicht. :angry-tappingfoot:


    Warum? Nun, meine beiden Kumpels hatten Mokicks mit "kleinem Nummernschild" und die

    durften damals in Holland nur auf ausgewiesenen Radwegen fahren. Heute wäre das

    kein Problem gewesen, aber damals. Kein Navi, nix, nur eine Karte wo "keine Fahrradwege"

    eingezeichnet waren. Und diese blöden Fahrradwege bogen regelmäßig in eine Richtung ab

    in die wir laut Karte garnicht wollten.


    Und "Golden Earring"? Nun. wir wollten unbedingt zum legendären Paradiso-Club wo auch

    Golden Earring regelmäßig auftrat. Stunden später, nein, viel zu spät haben wir es gefunden.

    Abendkasse war noch nicht und wir haben so lange gequängelt bis wir uns einmal umschauen

    durften. Für uns Provinzler absolut beeindruckend der Laden, werde ich nie vergessen, zumal

    der Paradiso-Club eine umgebaute Kirche ist welche bekanntlich nicht sooo klein sind.


    Als unser Rundgang beendet war mußten wir noch raus aus der Stadt aber vorher unbedingt

    noch etwas essen, und wieder gebummelt, was sich als großer Fehler herausstellte. Es wurde

    nämlich langsam dunkel und die blöden Fahrradwege.......... zum kotzen. :obscene-hanged:


    Schlussendlich haben wir parallel zu einer "Bundesstrasse" (oder wie die in Holland heißen)

    mit angeschlossenem Radweg ein Fleckchen gefunden wo wir einfach wild gecampt haben.

    Wir waren einfach platt und hatten die Schnauze voll. Zelt notdürftig aufgebaut und hingehauen.

    Am nächsten Morgen :text-welcomeconfetti: in Holland!

    Alter, das "grüne Fleckchen" entpuppte sich als so eine Art Kraftfahrtstrassendreieck und im

    Zentrum haben wir gezeltet. :shock:

    Berufsverkehr soweit das Auge reicht.


    Kein Wunder das wir so früh wach geworden sind. Nur weg hier war die Devise. Und da einer

    meiner Kumpels keinen Bock mehr auf "Texel" hatte sind wir zurück ins "Tecklenburger Land"

    in das beschauliche Brochterbeck wo wir auf der Hinfahrt schon gezeltet hatten und dort Holländer

    und nette Mädchen kennengelernt haben.


    War noch ein super Urlaub, scheiss auf Texel. ;)



    Paradiso-Club


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