Beiträge von ThomasLIP
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Wo wir gerade bei den Harleys sind
Ein Harley-Fahrer schraubt am Straßenrand an seiner Maschine herum
als ein anderer Harley-Fahrer vorbeikommt, den er um Hilfe bittet.
Dieser lehnt aber mit den Worten ab:
„Nein, tut mir leid, aber meine läuft gerade.“
(Nicht so der Brüller, aber der passte gerade. Und nein ich bin kein Harleyhasser, ist halt nur nicht meine Welt) -
Wieso zu viel geschrieben?

Ich persönlich mag das, regelrecht eine kleine Geschichte bei der keine Fragen offen bleiben.
Einen Text im Telegrammstil bei dem im Nachhinein jede Menge Fragen offen bleiben ist
nicht so meine Welt. Ich mag ganze Sätze die mit Inhalt gefüllt sind.
Entweder richtig oder garnicht.
Ja ich weiß, da scheiden sich die Geister.
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Bei dem was du in den letzten Wochen geschrieben hast hatte ich schon so eine Vermutung
was die Motorradwahl deiner Frau anbelangt.
Ich mache keinen Hehl daraus das ich genau wie du die Suzuki SV-7 GX favorisiere auch wenn
mich das natürlich einen feuchten Kehricht angeht.
Aber ich denke das deine Frau (ihr) die richtige Entscheidung treffen werdet.
Gruß, Thomas
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(Aus gegebenem Anlass: Wen das Thema nicht interessiert, bitte nicht weiterlesen! Wer einfach nur
meckern will möchte das bitte woanders tun. DANKE)
Du schriebst: "Die Ketten-O-Ringe, nicht nur meine, waren - wenn kaputt - immer spröde und hart.?"
Leider fehlt mir wegen langjährigem Fahren mit Kardanantrieb die Erfahrung mit O und X-Ring-Ketten.
Aufgequollene O-Ringe die ja meist aus Synthesekautschuk in unterschiedlicher Zusammensetzung bestehen
sind mir über die Jahre schon mehrfach unter die Finger gekommen.
Bei diesen ist allerdings die Einbausituation meist eine andere und es fand keine Bewegung statt,
sie waren meist statisch verbaut. Diese gequollenen Ringe waren meist stark thermisch belastet und
kamen in Kontakt mit heißem Öl, Kühlmittel, Benzin etc..
Die Ketten X-Ringe sind hingegen kaum thermisch belastet und UV-Strahlung die zur Aushärtung führt
kann man wegen der Einbaulage fast ausschließen.
Aber deine Beobachtung das die X-Ringe spröde und rissig werden finde ich interessant.
Bloß wie kommt das? Härten die Ringe über die Jahre einfach aus, also verlieren sie die Weichmacher
bzw. Elastifizierer?
Oder sind es aggressive Inhaltsstoffe von Kettenreinigern bzw. Kettenfetten und Ölen die das Aus-
härten im Zusammenspiel mit der oszillierenden Bewegung begünstigen?
Solange die richtigen Werkstoffe wie HNBR, EPDM oder FKM etc. verwendet werden sollte das eigentlich
nicht der Fall sein.
Eine Verhärtung und Versprödung durch zu hohe Temperaturen macht sich bemerkbar durch kleine feine
Risse die sehr tief gehen. Das können wir auf Grund der mäßigen Temperaturen aber fast ausschließen.
H-Risse die senkrecht zur Spannungsrichtung verlaufen entstehen durch UV-Einstrahlung und Ozon-
einwirkung. Je nachdem wie das Motorrad steht und auf Grund der Einbausituation und Abdeckung durch
Kettenfett oder Öl kann man das aber auch quasi ausschließen.
Ich habe ja immer noch die Kettenreiniger in Verdacht aber es könnten auch Inhaltsstoffe in Fett bzw.
Öl sein.
Ärgerlich wäre es wenn es auf die minderwertige Qualität der verwendeten X-Ringe zurückzuführen
ist. Denn je resistenter ein X-Ring gegen vielerlei Einflüsse ist je teurer ist er.Nee, iss das kompliziert.

Die genauen Hintergründe werden wir wohl nie Erfahren warum beim einen die Kette A länger hält wie
Kette B bei jemand anderem.
Aber falls noch jemand etwas in Erfahrung bringt. Ist bei mir nur rein interessehalber und es mag so
manchen langweilen.
Solange keine neuen Erkenntnisse vorliegen warum die X-Ringe den Geist aufgeben werde ich wohl bei
meiner recht unaufwändigen Kettenpflegemethode bleiben.
APROPO Kettenpflege, es gibt ja immer wieder Hirnies die die Kettenpflege übertreiben!

Gefunden auf honda-board:
Mein DID Kettensatz ist nach nur ca. 10.000 KM und ca. 1,5 Jahren "durch"... (525VX3).....
.....Zusätzlich habe ich die Kette gequält mit dem Hochdruckreiniger von der Reifen Lorenz SB-Wasch-
anlage. Motorrad auf Hauptständer - 1. Gang rein und im Standgas laufen lassen, dazu mit dem Hoch-
druckreiniger immer voll auf die Kette drauf...
Irgendwie schon voll absichtlich, weil ich dachte, so geht der Dreck am besten runter, aber nicht
gewollt, dass ich dadurch die Kette beschädige...
Wollte aber immer ein sauberes Kettenblatt haben und man sollte natürlich auch die schöne gold-
farbene Kette auch sehen und nicht den ganzen Dreck der dran hing.
Sachen gibt's

Gruß, Thomas

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Ach Ollly
wir beide werden uns wohl nicht mehr grün, sei's drum.
Tu mir einen Gefallen und google einmal nach der Begriffsbestimmung von "Geschwelge bzw. schwelgen".
Hätte ich geschrieben: "Ach ja, früher da gab es noch Qualitätsketten die...aber heute...."
Das wäre in Richtung "schwelgen in alten Zeiten" gegangen.
Ich hingegen habe lediglich meine Beobachtung die zum "Kettensterben" führt genau beschrieben.
Die Tatsache das das schon Jahrzehnte her ist ist nebensächlich.
Prinzipiell hat sich nichts geändert. Sobald die O bzw. X-Ringe moderner Ketten defekt sind und die
Dauerschmierung austritt geschieht auch bei diesen genau das von mir beschriebene, X-Ring hin oder
her, ob alt ob neu, schei..egal.
Folgenden Satz den ich extra freigestellt habe hast du wohl bewusst oder unbewusst überlesen:
"Ich gehe Sachen immer gern auf den Grund um zu verstehen was da genau passiert."
Wenn du da anders denkst ist das für mich vollkommen in Ordnung. Aber bitte tolleriere doch einfach
das es Menschen gibt die der Sache gern auf den Grund gehen.
Ich akzeptiere doch auch das von dir Geschriebene ohne dich anzugreifen und polemisch zu
werden:
"Persönlich kümmere ich mich wenig um die Ketten meiner Motorräder.
Die meisten hatte ich auch nur bis 10000 km.
Ich bin "Schönwetterfahrer".
Alle 1000 km weißes Kettenspray drauf...gut is...
Und wenn die Kette hinüber ist, kommt halt ne neue.
Ich mach da halt keine Wissenschaft draus...
Was da irgendwelche O-Ringe machen oder in welchem Grad sich die Kette biegt ist mir
nicht so wichtig zu wissen.
Dat muss funktionieren...und wenn verschlissen, dann wird's gewechselt...und fertig.."
Übrigens, wenn du genau gelesen hättest, hättest du festgestellt das auch ich keine Wissenschaft
aus der Kettenpflege mache.
Wie schon gesagt, gefühlt ging es dir weniger um die Sache als darum wer es geschrieben hat.
Deshalb hat es mich auch nicht großartig verwundert das "klaus-0902" einen "Daumen hoch" unter
deinen Beitrag gesetzt hat, "same procedure…" nicht das erste Mal, schon auffällig.
Gott sei Dank gibt es ja noch Beiträge wie den von "-BW-" der sich mit dem Thema an sich befasst.
Gruß, Thomas
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Hallo Opa-Kalle
Und wenn's dann ganz schlimm kommt, wir komplett eingeschneit werden und die Stromversorgung
zusammenbricht, alles kein Problem.
Honda läßt uns nicht im Regen (Schnee) stehen.
Für den Fall der Fälle: HONDA
Gruß, Thomas
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Habe ich von dir etwas anderes erwartet?

Geh doch auf die Sache an sich ein statt dir etwas herauszupicken.
Aber ich glaube darum geht es dir hier nicht ansatzweise.
Gruß, Thomas

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Du schriebst:
"Meiner Beobachtung nach gehen all meine Kettenverschleißbeobachtungen mit derExpansion / Aufquellen
der O-Ringe einher, was letzlendlich mit dem Festgehen der Kettenglieder endet.Jeder Versuch, mechanisch als auch chemisch, hat einen aufgequollenen O- Ring nichtmehr gangbar machen können."
Vorab meine Beobachtungen zum Festgehen einzelner Kettenglieder:
Meine vor Jahrzehnten gemachten Beobachtungen, als Ketten noch keine O-X-Ringe hatten, gehen
allerdings dahin das die Schwergängigkeit einzelner Kettenglieder darauf zurückzuführen war
das die Hülse durch Rost, Mineralien etc. sowie mangelnde Schmierung auf dem Bolzen gefressen
hat und dadurch sehr schwergängig wurde.
Aber eventuell können ja auch gequollene O-X-Ringe einzelne Kettenglieder eine zeitlang schwergängiger
machen bevor diese ihre Dichtwirkung verlieren, die Kette ihre Dauerschmierung verliert, diese auch noch
durch Reiniger verdünnt wird und letztendlich die Hülse auf dem Bolzen frisst.
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Aufgequollene O-Ringe, das halte ich für eine interessante Beobachtung.
Wie hast du das festgestellt? Hast du einmal ein Kettenglied geöffnet um den X-Ring zu vermessen
oder hast du durch Messen an der Kette festgestellt das der Durchmesser vom X-Ring zunimmt bzw.
zugenommen hat?
Ich gehe Sachen immer gern auf den Grund um zu verstehen was da genau passiert.
Die Beobachtung das O-Ringe aufquellen können habe ich im technischen und im Kfz-Bereich schon
gemacht. Durchaus plausibel das dies auch bei unseren Ketten geschehen kann.
Die Frage ist, wodurch quellen sie hauptsächlich auf. Sind es die Lösungsmittel der Kettenreiniger,
liegt es am Kettenöl bzw. am Kettenfett?
Wenn du da etwas beobachtet hast wäre das eventuell von Interesse.
Ich persönlich traue ja den Reinigern nicht so richtig da diese zwischen X-Ring und Lasche sowie Rolle
und Hülse dringen können wo sie die Schmierung verdünnen, verdrängen können. Ich habe im tech-
nischen Bereich schon erleben müssen wo derartige Reiniger so überall hingelangen, ich trau dem
Braten nicht.
Deshalb mein momentanes Experiment: Kette wird nur regelmäßig gefettet, nicht gereinigt! Nur
mal die äusseren Kettenglieder grob abgewischt. 1x beim Reifenwechsel Kettenrad gereinigt, das war's
Das verfestigte aber noch elastische Kettenfett hat sich als Film um die X-Ringe gelegt.
Ob das eine lebensverlängernde Massnahme ist wird sich zeigen.
Originalkette von 2018 - 16.500 Km - 3x 1/6 Umdrehung nachgespannt.
(Bei beiden Vorbesitzern war die NC ein Standmodell, bei mir in 2 Jahren 13.500 Km)
Übrigens, ich bin durch 22 Jahre Kardanantrieb verwöhnt und stehe nicht so auf meditative
Kettenpflege was mich zu diesem Ansatz gebracht hat. Gefettet wird mit einer Vorrichtung
so das die Hände sauber bleiben.
Gruß, Thomas

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Nach all dem was ich hier gelesen habe scheint es so zu sein das die Originalkette
tatsächlich nicht das gelbe vom Ei ist und ihre Haltbarkeit eingeschränkt ist.
Keine Ahnung wo da "gespart" wurde.
Mit einer neuen Markenkette kann es anscheinend nur besser werden.
Meine Originalkette hat jetzt ca. 16.500 Km gehalten und ich habe sie in der Zeit 3x
um 1/6 Umdrehung nachspannen müssen. Der Durchhang ist noch gleichmäßig und
alle Kettenglieder sind noch beweglich. Ritzel und Kettenrad sehen noch sehr gut
aus, kein echter Verschleiss zu erkennen.
Ich fette sie alle 500 - 700 km nach. Kettenfett: NIGRIN vollsynthetisch (hält wie Sau)
Mein Experiment: Ich habe sie nie mit Reinigungsspray oder ähnlichem gereinigt
sondern nur einmal mit einem Lappen das überschüssige Fett an den Aussenlaschen
grob abgewischt.
Ich bin Saison-Schönwetterfahrer, also keine erschwerten Bedingungen für die Kette!
Bin mal gespannt wann die Kette schlapp macht. Je nach Zustand von Ritzel und Ketten-
rad werde ich eventuell nur die Kette wechseln. "DetMainzel" hatte das ja auch schon
einmal erfolgreich durchgezogen.
Ich werde sehen.
Gruß, Thomas
