Unternehmensberater:
Die hatten wir vor Jahren hier auch.
Allesamt angezogen wie Pinguine, schauten sie nach, was jeder so tut, um Konzepte zur Verbesserung der Arbeitsabläufe zu entwickeln, obwohl meiner Meinung nach alles bestens lief.
Da ich seinerzeit noch gelegentlich im Außendienst war, habe ich stets versucht, meine Termine so zu legen, dass ich möglichst wenig bis gar nicht mit ihnen zusammentreffe...
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Notfalls war auch mal dringend ein Tag Urlaub o.ä. erforderlich...
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Bei Gesprächen, die sich trotz meiner ausgeklügelten Methode nicht gänzlich vermeiden ließen, habe ich versucht, mich undeutlich, beliebig, ungenau und gleichzeitig umständlich auszudrücken, erzählte dann aber im Gegenzug den Kollegen und Vorgesetzten, für wie inkompetent und überflüssig ich diese Hochzeitsanzug tragenden Menschen halte…
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Letztendlich lief, so weit ich es abschätzen kann, alles wie gehabt weiter: die Eigentümer machten Gewinn, die Angestellten verdienten halbwegs anständig bei überschaubarem Arbeitsaufwand; und die gut bezahlten Pinguine zogen mit ihren prima Ideen wahrscheinlich zum Südpol weiter…
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Nachwinkende Grüße
von
sin_alles-bleibt-wie-gehabt… 
P.S. Unternehmensberatung kann aber durchaus Sinn machen, wenn sich eine Firma beispielsweise in einer Krise befindet oder darauf zuschlittert – was ich auch zur Ehrenrettung von Schnuschnau angemerkt haben wollte… ;).
P.S.S. Das war jetzt kein Witz…
