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Motorrad Foren:HondaYamahaSWMSuzuki
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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2016, 17:34 
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Konventionell geht auch, gerade heute bei 14 Grad warmem Wetter :whistle:
Gruss von Christian aus Nordhessen


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2016, 19:04 
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Hi Christian,

bei 14°C hätte ich was anderes vor als Kettenpflege. :whistle: Ich habe heute das lästige justieren der Kettenspannung mit einer schönen fahrt durchs kalte Erzgebirge zum Händler verbunden. 5€ in die Kaffeekasse und ich musste weder den Arbeitsplatz herrichten noch meine Patschehändchen verschmutzen und hatte mehr zeit mich als Windlicht dem Sturm hinzugeben.

Viele Grüße, Alex

_________________
Wer mich sucht, ich bin nun hier zu finden:
http://www.honda-nc-forum.eu/


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2016, 19:05 
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Hi Antik,

coole sache, gefällt mir.

Viele Grüße, Alex

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2016, 20:22 
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Zitat:
Hi Christian,

bei 14°C hätte ich was anderes vor als Kettenpflege. :whistle: Ich habe heute das lästige justieren der Kettenspannung mit einer schönen fahrt durchs kalte Erzgebirge zum Händler verbunden. 5€ in die Kaffeekasse und ich musste weder den Arbeitsplatz herrichten noch meine Patschehändchen verschmutzen und hatte mehr zeit mich als Windlicht dem Sturm hinzugeben.

Viele Grüße, Alex
Hallo Alex ...
Ich bin 3-10 Fahrer :think:
Und hatte das Bike verdreckt in der Garage stehen :doh:
Gruss Christian

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2016, 20:32 
Bei der neuen X-ADV ist das problem mit dem Kettenschutz gelöst ...
http://www.motorradonline.de/motorraede ... #39-794800

gruß KARL


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mi 21. Dez 2016, 16:52 
Gerade entdeckt , kannte ich so nicht - eine Übersicht über die gängigsten Kettenöler:

http://kettenoeler-motorrad.de/

Vielleicht interessiert es ja einen ...


gruß KARL


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2016, 07:44 
Zitat:
Bei der neuen X-ADV ist das problem mit dem Kettenschutz gelöst ...
http://www.motorradonline.de/motorraede ... #39-794800

gruß KARL
Jedenfalls ist das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Die Yamaha TR 1 hat vor Jahrzehnten schon eine voll gekapselte Kette gehabt. Ich habe während meiner gut 50.000km mal nach der Spannung geguckt. Geschmiert, gekleckert, andächtig vor dem Mopped gekniet und die Hände und die Felge, das Ritzel, das Schutz"blech" und die Gegend versaut wurde nicht. Früher war nicht alles besser, aber warum derart geniale Ideen nicht weiter verfolgt wurden, erschließt sich mir nicht. Mich jedenfalls ödet diese Kettenschmiererei an, und ein Öler hilft da so richtig auch nicht, denn den Dreck hält er ja nicht ab.

Kardansehnsüchtige Grüße
ExDeau


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2016, 10:13 
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Zitat:
Bei der neuen X-ADV ist das problem mit dem Kettenschutz gelöst ...
http://www.motorradonline.de/motorraede ... #39-794800

gruß KARL
Nö, ist nur Kosmetik, die Kette läuft frei und man kommt zur Pflege noch schlechter ran.

_________________
immer das Schwarze unten wünsche ich Euch
ex NC 700S DCT, mit 48000 km Upgrade


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2016, 19:17 
Auf den Bildern sah es so aus, dass, abgesehen von der Puppe, die auf dem Mopped posiert, ein Fortschritt erreicht worden sei. Wenn das so ist, wie Du es schilderst, hätte man sich den Kram nicht nur sparen können, man die Sache de facto jetzt noch verschlimmert.

Schade, war wohl nix.

Immer noch kardanistische Grüße
ExDeau


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mi 26. Jul 2017, 20:22 
Bin anerkannter Weise kein Kettenpflege-Fred und war immer auf der Suche nach der optimalen Schmierung bei minimal(st)er Pflege... :mrgreen: .
So ziemlich alles, was hier schon angeführt wurde, habe ich schon probiert - taugte mittelmäßig bis gar nicht.
Irgendwann hab ich mir mal gedacht, dass in der Industrie ja auch Ketten betrieben werden, die wesentlich härteren Bedingungen ausgesetzt sind als Moppedketten. Und mal nach entsprechenden Produkten geschaut.
Meine Wahl fiel auf dieses Produkt:
Dateianhang:
WP_20170726_19_53_36_Rich.jpg
Funktioniert mit Feststoff Graphit und auf Öl-Basis.
Bechem ist Marktführer auf diesem Sektor, gibt nichts Besseres.

Hab das Zeug jetzt seit etwa 5.000 KM im Einsatz - ist einfach genial.

Nach etwa 600 KM:
Dateianhang:
WP_20170726_20_01_22_Rich.jpg
Nach etwa 800 KM:
Dateianhang:
WP_20170726_20_00_08_Rich.jpg
Nach 800 KM immer noch ein leichter Schmierfilm und null Abspritzer an der Felge (die schwarzen Flecken im oberen Bild sind aufgesammeltes Gummi)!

Leider ist das Zeugs nicht frei verkäuflich - hat jemand Connections zum Industriebedarf und könnte es besorgen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mi 26. Jul 2017, 20:51 
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https://www.maxim-pneu.cz/cz/vazaci-pro ... 00-ml.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mi 26. Jul 2017, 21:35 
Zitat:
So weit war ich auch schon, die liefern aber nicht ins Ausland... ;)
Zitat:
hat jemand Connections zum Industriebedarf und könnte es besorgen?
Inland... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Do 27. Jul 2017, 21:57 
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Didi, wie bist Du denn an die Dose gekommen?

Ein Nachbar von mir ist im industriellen, technischen Vertrieb bei Henkel tätig (Loctite). Vielleicht gibt es ja eine Querverbindung.

_________________
Gruß uss Kölle, Pitter

Lerne aus der Vergangenheit
et hät noch immer jot jejange
(es ist noch immer gut gegangen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Do 27. Jul 2017, 23:09 
Oder ganz einfach mal beim Hersteller nachfragen - die werden doch ganz sicher in Deutschland einen Vertriebspartner haben....

Phone +49 2331 935-0
Email: bechem@bechem.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Fr 28. Jul 2017, 09:39 
Zitat:
Didi, wie bist Du denn an die Dose gekommen?
Moin Peter,
die hat ein Privatmann in der Bucht angeboten. Dort waren 12 Dosen im Angebot, die waren aber schnell weg...
Zitat:
Oder ganz einfach mal beim Hersteller nachfragen - die werden doch ganz sicher in Deutschland einen Vertriebspartner haben....

Phone +49 2331 935-0
Email: bechem@bechem.de
Hi Matthias,
ich hab schon Kontakt aufgenommen mit einem Vertriebspartner in Niederlanden - aber auch dort verkauft man nur ans Gewerbe... :cry: .
Wie Du vielleicht an der Vorwahl von Bechem erkennen kannst, ist der Hersteller in Hagen. Ich könnte, da ich in Hagen arbeite, mal vorbeifahren. Ist fast um die Ecke... .


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 24. Sep 2017, 19:04 
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KM-Stand: 1300
Wohnort: Scheeßel
Jetzt hab ich mir den ganzen Tread durchgelesen und bin so schlau wie vorher.
Was war das doch einfach mit meiner Harley, seis drum.
Ich hab jetzt mit Petroleum die Kette richtig sauber gemacht. Steht so auch im Honda Handbuch. War vor allem am vorderen Ritzel totaler Match. Dann mit Sägekettenöl eingeölt und mit einem Tuch wieder abgewischt. Sa gut aus hat aber trotzdem Spritzer auf der Felge hinterlassen. Da mir das zu unsicher war gestern Nacht noch eine hauchdünne Schicht Louis Kettenfett nur auf die Rollen aufgesprüht. Mal sehen wie das jetzt wirkt.
Ob das auch abspritzt. Zu anfangs hab ich wohl zuviel Kettensptay aufgetragen und das ist dann unter den Kettenschutz und am vorderen Ritzel gelandet.
Warscheinlich bin ich einfach zu pingelig aber mich macht das kirre das ich nicht weis was nun das beste ist.
Werde wohl erstmal beim Sägekettenöl bleiben.

Wie tragt Ohr das Öl auf. Ich hab einen Malerpinsel genommen und von innen aufgepinselt. Geht aber nicht gut wegen dem geringen Abstand zur Schwinge.

Für Tips bin ich dankbar.

Nebenbei: beim Kettenspannen, meine Kette war leicht über 40 mm, hab ich mir einen abgebrochen. Nachdem ich die Achse gelöst hatte hab ich die linken Schrauben leicht angezogen. Als ich das rechts machen wollte hatten die Muttern bereits sehr viel Spiel. Ich hab die dann an die Schwinge geschraubt und die Kettenflucht über den Abstand Schraubenmitte bis zum Schwingenlager beidseitig angeglichen. War 550mm.
Achse fest gezogen und Probefahrt gemacht. Anschließend hatten die Muttern einen Abstand zur Schwinge und ich mußte sie nachziehen. Einfach Irre.
Eigentlich bin ich als alter Autoschlosser nicht ungeschickt, aber die Kette Schaft mich.
Gruß
Hermann


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 24. Sep 2017, 19:33 
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Kommt immer wieder
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Ich reinige und schmiere nicht regelmäßig. Nach jedem Gesamtputz in der Hessol-Waschbox (in Bad Vilbel), wo ich auch mit dem leichten Vorsprüher ohne Hochdruck die Kette übersprühe, schmiere ich sie am Abend dann mit dem S100 - weißen Kettenspray. Da habe ich Intervalle irgendwo zwischen ca. 3 und 8 Wochen, ohne dass ich jetzt genauere Km-Angaben machen könnte.

Vor meiner kürzlichen Schwarzwaldtour habe ich geputzt und geschmiert, auf der Tour (2.200 Km) dann etwa zur Halbzeit einmal leicht nachgeschmiert.

Sauber und gefettet sieht die Kette auch nach etwas über 11.000 Km (in 5 Monaten!) aus wie neu, auch der Durchhang hat sich höchstens kaum sichtbar vergrößert. Im Moment unnötig, da nachzustellen. Vielleicht weise ich bei der demnächst anstehenden 12.000er Inspektion darauf hin,dass mal jemand nachschaut und ggfs. nachjustiert.

Mit dem Schmieren halte ich es auch weiter so, dass ich nach Gefühl und Ansicht vorgehe, nicht regelmäßig nach X Kilometern.

Ich verwende zum Reinigen entweder den Kettenmax-Reiniger oder eine manuelle Bürste (so eine mit den 3 Bürstenseiten) und habe einen Hauptständer, was die Angelegenheit bequem macht.

_________________
Gruß, Boris.St
Ich komme einfach nicht über 3,50 l/100 Km


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 24. Sep 2017, 19:47 
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Zitat:
Jetzt hab ich mir den ganzen Tread durchgelesen und bin so schlau wie vorher.
Was war das doch einfach mit meiner Harley, seis drum.
Ich hab jetzt mit Petroleum die Kette richtig sauber gemacht. Steht so auch im Honda Handbuch. War vor allem am vorderen Ritzel totaler Match. Dann mit Sägekettenöl eingeölt und mit einem Tuch wieder abgewischt. Sa gut aus hat aber trotzdem Spritzer auf der Felge hinterlassen. Da mir das zu unsicher war gestern Nacht noch eine hauchdünne Schicht Louis Kettenfett nur auf die Rollen aufgesprüht. Mal sehen wie das jetzt wirkt.
Ob das auch abspritzt. Zu anfangs hab ich wohl zuviel Kettensptay aufgetragen und das ist dann unter den Kettenschutz und am vorderen Ritzel gelandet.
Warscheinlich bin ich einfach zu pingelig aber mich macht das kirre das ich nicht weis was nun das beste ist.
Werde wohl erstmal beim Sägekettenöl bleiben.

Wie tragt Ohr das Öl auf. Ich hab einen Malerpinsel genommen und von innen aufgepinselt. Geht aber nicht gut wegen dem geringen Abstand zur Schwinge.

Für Tips bin ich dankbar.

Nebenbei: beim Kettenspannen, meine Kette war leicht über 40 mm, hab ich mir einen abgebrochen. Nachdem ich die Achse gelöst hatte hab ich die linken Schrauben leicht angezogen. Als ich das rechts machen wollte hatten die Muttern bereits sehr viel Spiel. Ich hab die dann an die Schwinge geschraubt und die Kettenflucht über den Abstand Schraubenmitte bis zum Schwingenlager beidseitig angeglichen. War 550mm.
Achse fest gezogen und Probefahrt gemacht. Anschließend hatten die Muttern einen Abstand zur Schwinge und ich mußte sie nachziehen. Einfach Irre.
Eigentlich bin ich als alter Autoschlosser nicht ungeschickt, aber die Kette Schaft mich.
Gruß
Hermann


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Hi Hermann,

ich habe, als ich noch ohne Kettenöler unterwegs war, einfach den Öligen Pinsel an die Ketteninnenseite (unterer Trum) gehalten und dabei das Rad gedreht, das reichte immer.
Ich hatte mir einen Becher vom Kaffeeweißer genommen, ein Loch in den Deckel gestanzt und dadurch den Rundpinsel gesteckt. Zum Ölen Deckel auf, über den Pinsel gezogen und Pinsel am Becherrand ausgedrückt. Mehr war's nicht...

Kettendurchhang einstellen geht eigentlich, muss man ein paar mal mache. Ich lasse das lieber die Werkstatt machen, da muss ich mich nicht hinknien.

- Achsmutter lösen
- Kontermutter am Einsteller lösen und beide Seiten gleichmässig "spannen". Eine 1/4 Umdrehung reicht schon.
- Hinterrad nach vorn drücken, so dass beide Abschlussbleche an der Schwinge anliegen und Achsmutter anziehen, Kettendurchhang überprüfen, ggf. korrigieren.
- Hilfreich ist es oftmals, die Achsmutter erstmal nur leicht anzuziehen, damit man die Abschlussbleche besser an die Schwinge drücken kann, ohne dass das Rad wieder nach hinten rutscht.
- Achsmutter mit Drehmoment anziehen.
- Einstellschraube leicht auf Zug bringen und Kontern.

Viele Grüße, Alex

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 24. Sep 2017, 19:49 
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Zitat:
Nebenbei: beim Kettenspannen, meine Kette war leicht über 40 mm, hab ich mir einen abgebrochen. Nachdem ich die Achse gelöst hatte hab ich die linken Schrauben leicht angezogen. Als ich das rechts machen wollte hatten die Muttern bereits sehr viel Spiel. Ich hab die dann an die Schwinge geschraubt und die Kettenflucht über den Abstand Schraubenmitte bis zum Schwingenlager beidseitig angeglichen. War 550mm.
Achse fest gezogen und Probefahrt gemacht. Anschließend hatten die Muttern einen Abstand zur Schwinge und ich mußte sie nachziehen. (Welche Muttern ? :shock:) Einfach Irre.
What ? Abstand Schwingenlager ?
Das da Markierungen auf den Einstellern sind hast Du gesehen oder ?

Eigentlich ist Nachspannen doch ganz Simpel:
Kontermutter mit 12 Schlüssel lösen, Achsmutter lösen (nicht ganz), Einstellschraube mit 14er Schlüssel zB: 1/4 Umdrehung anziehen (natürlich beide Seiten gleich)
Achse wieder festziehen, Kontermuter Festziehen, fertig.
Alles nochmal kontrollieren, vor allem die Platten hinten.

Mach ich Dir in zehn Minuten.... :whistle: . Falls Du mal wieder in der Nähe bist, kann ich es Dir gerne mal zeigen.

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Erst die Maschine, dann der Mensch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 24. Sep 2017, 20:24 
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Zitat:
Zitat:
Nebenbei: beim Kettenspannen, meine Kette war leicht über 40 mm, hab ich mir einen abgebrochen. Nachdem ich die Achse gelöst hatte hab ich die linken Schrauben leicht angezogen. Als ich das rechts machen wollte hatten die Muttern bereits sehr viel Spiel. Ich hab die dann an die Schwinge geschraubt und die Kettenflucht über den Abstand Schraubenmitte bis zum Schwingenlager beidseitig angeglichen. War 550mm.
Achse fest gezogen und Probefahrt gemacht. Anschließend hatten die Muttern einen Abstand zur Schwinge und ich mußte sie nachziehen. (Welche Muttern ? :shock:) Einfach Irre.
What ? Abstand Schwingenlager ?
Das da Markierungen auf den Einstellern sind hast Du gesehen oder ?

Eigentlich ist Nachspannen doch ganz Simpel:
Kontermutter mit 12 Schlüssel lösen, Achsmutter lösen (nicht ganz), Einstellschraube mit 14er Schlüssel zB: 1/4 Umdrehung anziehen (natürlich beide Seiten gleich)
Achse wieder festziehen, Kontermuter Festziehen, fertig.
Alles nochmal kontrollieren, vor allem die Platten hinten.

Mach ich Dir in zehn Minuten.... :whistle: . Falls Du mal wieder in der Nähe bist, kann ich es Dir gerne mal zeigen.
Ich muß Dich wohl mal besuchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 24. Sep 2017, 22:59 
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Ich hab das natürlich genau so gemacht.
Mich hat vor allem Irritiert das nach dem Einstellen der linken Stellmuttern mit etwa 1/4 Umdrehung die Recten Muttern einen Spalt von mind. 3/4 Umdrehungen hatte.
Nach dem Festschrauben den Achsmutter der Kettendurchhang aber auf einmal zu klein war.
Ich hab dann die Stellmuttern wieder 1/4 geöffnet und als Ergebnis war das Rad schräg.
Deshalb hab ich mit dem Gliedermaßstab den gleichen Abstand zum Schwingenlager hergestellt. Mit den Kerben auf dem Armen bin ich nicht klar gekommen.
Danach stimmte aber der Abstand und der Durchhang.
Die Einstellmuttern hatten sich aber nach der Probefahrt gelockert.
Zum verzweifeln.
Nach dem erneuten Festziehen stimmt es jetzt wieder.
Vielleicht gehts beim nächsten Versuch in weiteren 8000km ja besser.

Beim Hondahändler hatte ich einen CB6xxx Fahrer getroffen dessen Kette nach 40.000km noch einwandfrei war. Er Reinigt die Kette immer mit Dieselöl.
Erstaunliche Leistung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: So 24. Sep 2017, 23:05 
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Achse NICHT ganz lösen, es muss ein geringer Widerstand gegen die Kettenspanner existieren. Dann achtelumdrehung je Seite und Durchhang prüfen. Idealer Weise mit Kettenlaser prüfen!

Gruß Klaus

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Gruss Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Mo 25. Sep 2017, 23:08 
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Kette spannen werde ich noch mal üben. Danke für die Tips.

Auf meine Anfrage bei WD40.de bezüglich Eignung des Universalsprays zur Kettenreinigung lautet die Antwort: nicht zum direkten einsprühen geeignet, Kettenreiniger verwenden.
Die flüchtigen Parts des Sprays können die Dichtungen angreifen. Bei Reinigung per eingesprühtem Tuch besteht keine Gefahr.
Klare Ansage.
Bei Amazon wird Ballistol als Reiniger empfohlen wegen der Rückfettenden Eigenschaft, aber Petroleum tut es auch.
Zur sorgfältigen Kettenreinigung habe ich mir Nigrin Kettenreiniger ausgesucht. Ist preiswert und hat eine gute Bewertung.
Mein Favorit für Kettenspray ist Motul Chain Lub Road plus. Hat eine sehr schnelle Trocknung muß also schnell verarbeitet werden. Kostet 10,05€
Hat hier schon einer Erfahrung damit?






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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Di 26. Sep 2017, 00:42 
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Zitat:
Auf meine Anfrage bei WD40.de bezüglich Eignung des Universalsprays zur Kettenreinigung lautet die Antwort: nicht zum direkten einsprühen geeignet, Kettenreiniger verwenden.
Die flüchtigen Parts des Sprays können die Dichtungen angreifen. Bei Reinigung per eingesprühtem Tuch besteht keine Gefahr.
Klare Ansage.
Bei Amazon wird Ballistol als Reiniger empfohlen wegen der Rückfettenden Eigenschaft, aber Petroleum tut es auch.
Diesel tut es genau so gut. Ich habe nun seit über 1,5 Jahren etliche Dichtringe, auch Originale O-Ringe und anderes Gummimaterial in einem Glas Diesel eingelegt, da passiert nix, rein gar nichts. Alle Gummis noch weich und auch anderweitig unverändert.
Zitat:
Zur sorgfältigen Kettenreinigung habe ich mir Nigrin Kettenreiniger ausgesucht. Ist preiswert und hat eine gute Bewertung.
Mein Favorit für Kettenspray ist Motul Chain Lub Road plus. Hat eine sehr schnelle Trocknung muß also schnell verarbeitet werden. Kostet 10,05€
Hat hier schon einer Erfahrung damit?
Ich habe erfahrunge mit dem Motul-Spray, weil ich es als "Geschenk" von meinem Händler beim Kauf des Motorrades bekommen habe. Ein Super Sprühkleber. Habe damit auch schon Paketscheine auf Pakete geklebt, die allesamt (nat. mit Etikett) beim Empfänger ankamen. Damit war mir klar: Das Zeug kommt mir nicht auf die Kette. Vielleicht noch als KFZ-Unterbodenschutz geeignet.

Viele Grüße, Alex

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 Betreff des Beitrags: Re: Manuelle Kettenpflege
BeitragVerfasst: Di 26. Sep 2017, 04:25 
Stehe auf elektronische Kettenpflege mittels CLS Kettenöler. Über 5500 km damit gefahren,
alles bestens. Teuer aber gut, genau das richtige für einen faulen Sack, der lieber fährt als
Kette pflegt. Na ja, habe sie jetzt einmal gereinigt und deshalb ein noch besseres Gefühl.
Bin selbst schon gespannt, wie lange sie hält.
:mrgreen:


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