Beiträge von matthifant

    Deine "Argumente" werden immer unsinniger.

    Niemand - weder geimpft noch nichtgeimpft - verbreitet bewusst Corona weiter.

    Wer sich infiziert hat und es zu Krankheitserscheinungen kommt geht (sollte) in Quarantäne.

    Wer sich infiziert hat und symptomlos bleibt weiß nix von seiner Infektion und gibt das Virus daher - wenn überhaupt - unbewusst weiter.

    Die Pandemie wird nicht durch die Impfung beendet, weil die Immunisierung eine klinische, keine sterile ist.

    Im Klartext: die Impfung verhindert nach aktuellem Kenntnisstand eine schwere oder im schlimmsten Fall tödliche Erkrankung, wirkt also in gewissen Grenzen immunisierend im Körper des Geimpften (klinische Immunität), verhindert aber nicht die Ansteckung und ggf. Weitergabe des Virus. Dass man sich überhaupt nicht mehr mit Corona anstecken kann wäre aber für das Beenden der Pandemie erforderlich (sterile Immunität), dies ist aber nicht der Fall.


    Wer wirklich gefährlich ist: die Doppelt Geimpften.

    Warum ?

    Während die Nichtgeimpften sich ihrer Anfälligkeit bewusst sind und sich entsprechend vorsichtig verhalten wähnen sich die Geimpften in Sicherheit und machen Party.

    Dank der Impfung werden sie eine mögliche Infektion vermutlich überhaupt nicht merken und damit auch munter weitergeben.

    Wenn du die aktuellen Meldungen verfolgst wirst du schnell feststellen, dass meine These stimmt: der größte Anstieg der Inzidenzwerte findet gerade bei den jungen Leuten unter 40 statt, das sind die Partygänger, nicht wir alten Säcke.

    Gerade im Gesundheitssystem kann dieser Sachverhalt ausgesprochen gefährlich werden, wenn nämlich geimpftes Pflegepersonal sich unbemerkt infiziert und das Virus an die zu schützenden Patienten weitergibt.

    Ich lese nur sehr selten und dann brauche ich oft lange bis ein Buch durch ist ... hab am Ende dann vergessen was am Anfang war ...

    In den letzten Tagen habe ich aber ein sehr interessantes Buch gelesen, das ich tatsächlich in wenigen Tagen durch hatte (O.K., meine Frau bräuchte dafür vermutlich zwei Abende).

    Clemens Arvay: Corona Impfstoffe: Rettung oder Risiko ?

    Sehr sachlich, unaufgeregt, ohne erhobenem Zeigefinger beschreibt er die - Stand Ende 2020 - verfügbaren Impfstoffe und legt den Schwerpunkt in dem Buch u.a. auf das teleskopierte Zulassungsverfahren.

    Freundlicherweise nutzt er kaum medizinische Fachbegriffe, so dass das Buch auch für medizinische Laien gut verständlich ist.

    Am Ende muss jeder für sich selber entscheiden ob er sich impfen lässt oder nicht, aber das Buch ist für diese Entscheidung eine gute Hilfe.

    Und wie überzeugend die Verhinderung der Infektion und Weitergabe durch Geimpfte ist zeigt sich u.a. daran, dass Krankenhäuser einen Negativtest verlangen, selbst wenn man doppelt geimpft ist.

    Gerade gestern von zwei Leuten in einem anderen Forum gelesen, die zur Untersuchung ins Krankenhaus müssen.

    Es zeigt sich also immer mehr, dass Impfung letztlich nur Selbstschutz ist.

    Ist für mich auch kein Problem, dass man sich impfen lässt um sich selber vor schwerem Verlauf der Krankheit zu schützen.

    Es wird aber Zeit dass die Medien, Politiker, Berater, Experten etc. das dann auch mal ehrlich zugeben:
    dass es bei der Impfung nämlich um Selbstschutz geht und das Gerede von "Verantwortung gegenüber anderen wahrnehmen und andere durch eigene Impfung schützen" nicht zutrifft.

    Also gibt es auch keinen Grund den Nichtgeimpften die gleichen Lockerungen (falsch, es ist ja die Rückgabe der grundgesätzlich zustehenden Rechte !) zuzugestehen wie den Geimpften.

    Dass der Nichtgeimpfte sich eines höheren Risikos aussetzt weiß er, ist dann die eigene Entscheidung.

    Aber die immer wieder gemachte Behauptung dass von Geimpften keine Gefahr ausgeht bröckelt wohl immer mehr.

    Israel ist ein Paradebeispiel dafür.

    Dass Geimpfte andere nicht mehr infizieren können war die Voraussetzung dafür, dass man Geimpften Freiheiten zurückgibt.

    Diese Voraussetzung ist so aber nicht gegeben.

    Es gibt logisch also zwei Möglichkeiten:
    - man rudert mit den Freiheiten zurück

    - man gewährt den Nichtgeimpften die gleichen Freiheiten

    Ich bin für Variante 2.

    So wie es heute ist ist es Diskriminierung, da die Voraussetzungen ... siehe oben.


    Ich wiederhole mich hier: ich bin kein Impfgegner, vielleicht lasse ich mich sogar irgendwann gegen Corona impfen, wenn das mit normalem Impfstoff möglich ist.

    Was mich aber tierisch stört ist die Haltung vieler Geimpften, Politiker, Ärzte etc., dass alle die sich - aus welchen Gründen auch immer - nicht impfen lassen asoziale Arschlöcher sind.

    Ich plädiere lediglich dafür, dass man auch so eine Entscheidung respektiert.

    Leider wird immer wieder geflissentlich ignoriert, dass auch Geimpfte sich selber und andere infizieren können.

    Die meisten Lockerungsmassnahmen für Geimpfte sind damit nicht nachvollziehbar und daher einfach nur - wie so vieles während der letzten 1 1/2 Jahre - ungerecht und diskriminierend.

    Sollten sich in zwei oder drei Jahren heute noch nicht absehbare Impffolgeschäden zeigen wird NIEMAND dafür die Verantwortung übernehmen, der Patient bleibt dann sich selber überlassen.

    Jeder heute Verantwortliche wird behaupten nach bestem Wissen & Gewissen gehandelt zu haben, diskriminiert aber jeden anderen der heute nach besten Wissen und Gewissen für sich selber handelt.

    Und wieder bestimmst du was angeblich wirklich anmassend sei und bestätigst damit meinen Vorwurf, dass du deine Einstellung zum Mass aller Dinge machst, ganz nach dem Motto "Jeder hat ein Recht auf meine Meinung".

    Wenn du wenigstens geschrieben hättest dass du das folgende als anmassend empfindest.


    Deine Ausführungen sind so nicht richtig, diese Einmütigkeit ist bei weitem nicht gegeben, da hilft auch keine Grossschreibung.

    Es gibt sehr viele Wissenschaftler die sowohl die Impfkampagne als auch vor allem viele Massnahmen durchaus kritisch sehen (nein, das sind keine Aluhutträger !), die werden aber nur sehr selten gehört, die passen nämlich nicht ins Bild.

    Gerade die Modellrechnungen sind alles andere als zuverlässig.

    Ich hatte vor ein paar Tagen ein sehr interessantes Interview von einem Professor gehört, der jahrelang versucht hat den Medizinern Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung beizubringen, also jemand der sich mit Modellrechnungen wirklich auskennt.

    Auf die Eingangsfrage was seiner Meinung nach im Umgang mit den Coronazahlen falsch gemacht wurde hatte er eine sehr einfache Antwort: ziemlich alles.

    Das Interview war übrigens auf SWR zu hören, um einem möglichen Einwand direkt vorzubeugen, ich hätte das auf z.B. RT Deutsch gehört.

    Ich bin mal gesapannt ob in ein paar Monaten jemand den Mut hat zuzugeben, dass viele Entscheidungen falsch waren.


    Egal, wir kommen hier nicht auf einen gemeinsamen Nenner.

    Solange du davon überzeugt bist dass nur deine Einschätzung die einzig richtige ist und noch nicht mal ansatzweise bereit scheinst andere Meinungen zumindest mal als valide stehen zu lassen werde ich auf dich nicht mehr antworten.

    Man kann und soll seine Meinung und Überzeugung vertreten, das ist gut und wichtig.

    Aber andere Meinungen als Unsinn abzutun ist ... nun ja, ich schrieb es ja schon ...

    Diesen Fall gab es bereits: eine Krankenschwester in Halle die nach Vollimpfung als Superspreader unterwegs war.


    Das ist anmaßend: deine persönliche Einstellung zum Impfen ist nicht der Massstab um andere des Fehlverhaltens zu bezichtigen, nur weil sie das anders sehen.


    In der ganzen Impfdiskussion sind für mich noch zu viele Widersprüche.

    Wenn doch die Geimpften angeblich keine Gefahr mehr für andere darstellen (und damit werden ja die Lockerungen für Geimpfte begründet): warum sollen dann Ungeimpfte nicht mit dabei sein ? Die können doch von den Geimpften gar nicht mehr angesteckt werden.

    Oder es stimmt was ich in Axels Beitrag hervorgehoben habe: wie legitimiert man dann die Freiheiten für Geimpfte ?

    Wenn man mal liest wie Pfizer (von den anderen weiß ich das nicht) mit Staaten verhandelt hat: selbst grobe Fahrlässigkeit ist kein Grund für irgendeine Form der Haftung.

    Dann frage ich mich schon, ob die wirklich von ihrem eigenen Impfstoff überzeugt sind.

    Die Fachleute waren sich schon in vielen Sachen sicher ... auch, dass wir vor zwei Wochen eine 300-er Inzidenz hätten haben sollen ...


    Ich wiederhole mich: ich bin kein Impfgegner, ich zähle mich zu der Gruppe der Unentschlossenen.

    Ich habe noch nie eine Grippeimpfung bekommen, obwohl es die sogar in unserer Firma kostenlos und während der Mittagspause gab.

    Und ich hatte noch nie die Grippe.

    Mein rationaler Ingenieursverstand sagt mir ja auch dass rein statistisch die Impfung weniger risikobehaftet ist als eine mögliche Corona-Erkrankung.

    Aber neben dem Verstand gibt es ja auch noch das "Bauchgefühl" ;)

    Was mich einfach sehr verärgert sind die auch hier geäußerten Meinungen, dass alle "Nichtimpfer" asoziale Arschlöcher sind.

    Es gibt gute Gründe sich impfen zu lassen und es gibt gute Gründe sich nicht impfen zu lassen.

    Ich finde die Aussage von meinem "speziellen Freund" sin_moto daher sehr gut: