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BeitragVerfasst: Di 23. Mai 2017, 20:27 
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Hallo zusammen!

Ich habe mir vor kurzem ein Paar Alukoffer von Heavy Duties aus RumĂ€nien fertigen lassen. Gestern sind sie angekommen und ich möchte euch ein paar EindrĂŒcke zeigen

Es handelt sich um die großen Koffer mit je 48l Volumen (gibt's auch noch in klein mit 39l), schwarz beschichtet (außen und innen) und mit zwei Schlössern, sodass der Deckel komplett abnehmbar ist. Außerdem habe ich nochdie Auskleidung mit Polyethylen-Schaumstoff, das Fixing-Kit und die Spanngurt-Tragegriffe mitbestellt.

Da fĂŒr die NC kein KoffertrĂ€ger angeboten wird, habe ich explizit die Koffer mit separatem Fixing-Kit bestellt (statt vormontiert - daher eine lange Lieferzeit von etwa 6 Wochen), sodass ich die Position der Halterungen selbst wĂ€hlen und an die Koffer schrauben konnte. Da die SW-Motech TrĂ€ger ein flaches Rohr verwenden, musste ich mir fĂŒr die Befestigung ein bisschen was ausdenken, da die Halter von Heavy Duties fĂŒr Rundrohr ausgelegt sind.

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Das Heck ist jetzt an der breitesten Stelle 98 cm breit. Mit den kleineren 39l Koffern dĂŒrften das nur noch etwa 92 cm sein.

Die VerarbeitungsqualitÀt ist hervorragend und preislich sind sie voll ok. Inklusive Versand mit DPD habe ich 499 Euro gezahlt.

Zu finden sind sie hier: http://www.heavyduties.ro/panniers/

Bestellung lÀuft auf englisch per Mail, der Kontakt (Alex) ist total nett und beantwortet alle Fragen in kurzer Zeit.

Das Fahrverhalten mit leeren Koffern ist nicht anders als ohne, VMax waren heute 180 km/h nach Tacho statt sonst 190.


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BeitragVerfasst: Mi 31. Mai 2017, 22:33 
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So, ich habe die Koffer jetzt schon ein paar Mal fĂŒr weitere Strecken genutzt und bin begeistert. So sehen sie ĂŒbrigens innen aus:

Bild Bild


Leider habe ich auf der Autobahn mal fĂŒr einige Minuten Vollgas gegeben, da der rechte Koffer vom Auspuff an der Unterseite hinten angeblasen wird ist das hier dabei herausgekommen:

Bild

Ist nicht weiter tragisch, das ĂŒberstehende Zeug habe ich sauber mit nem Cuttermesser abgeschnitten (der Kunststoff ist recht weich) und nun hoffe ich, dass der Rest nicht mehr direkt angeblasen wird. Optisch sieht man es nicht, da es an der Innenseite liegt.


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BeitragVerfasst: Do 1. Jun 2017, 10:03 
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Etwas moppsig (sind meine 40 Liter Koffer aber auch), sieht aber gut aus. Die H&B-Koffer tragen mit 102cm mehr auf als bei Deinen Koffern.

Was ich mir bei der Beladung festgestellt habe: Schweres weit nach unten und wenn möglich nach vorne. Topcase hast Du keines, wenn ich das richtig sehe (kein Halter).
Da hab ich nĂ€mlich festgestellt, daß bei einer zu hohen Beladung im TC und damit einem hohen und weit hinten liegenden Schwerpunkt die NC bei höherem Tempo anfĂ€ngt zu shimmern.


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BeitragVerfasst: Di 18. Jul 2017, 19:51 
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Wie schon in dem anderem Thread gesagt, die Koffer gefallen mir richtig gut. Sind eine echt gute Alternative zu den von Givi etc. Schade, dass ich dieses Jahr erst meine Koffer mit nem Topcase komplettiert habe, sonst wĂŒrde ich die mir glatt bestellen :think:

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BeitragVerfasst: Fr 21. Jul 2017, 23:20 
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achtzehn99 hat geschrieben:
Wie schon in dem anderem Thread gesagt, die Koffer gefallen mir richtig gut. Sind eine echt gute Alternative zu den von Givi etc. Schade, dass ich dieses Jahr erst meine Koffer mit nem Topcase komplettiert habe, sonst wĂŒrde ich die mir glatt bestellen :think:

Sie sind auch richtig gut. Ich bin gerade auf einer dreiwöchigen Tour ĂŒber den Balkan und bin froh, dass ich die 48l-Koffer genommen habe, da ich jeden Kubikzentimeter ausnutze.

Vor meiner Abfahrt habe ich den rechten Koffer noch richtig wasserdicht machen mĂŒssen, an einer Stelle war das Klebeband unter der Dichtung nicht mehr richtig dicht und so kam irgendwie Wasser unter der Dichtung bei Regen durch (lief aber nicht wieder unten raus, prinzipiell sind sie also richtig dicht).

Ich habe die Gummidichtung an der Stelle angehoben und mit wasserfestem, etwas dickerem, beidseitig klebenden Montageklebeband (ich glaube Pattex) wieder festgeklebt. Jetzt ist es auch mit starkem Strahl in der Dusche dicht. Der linke Koffer war von Anfang an dicht.

Bei der Hitze hier ist Wasserdichtigkeit aber momentan irrelevant, Regen ist nicht in Sicht. 8-)

In Montenegro brennts aktuell noch, hinter dem Berg steigt dichter Rauch auf.

Ich habe mir ĂŒbrigens bei Louis noch zwei 26l Innentaschen von moto-detail (Best.-Nr.: 10026846) geholt, die passen ziemlich gut rein und da drin ist alles was ich tĂ€glich brauche. Beide Koffer sind ansonsten noch etwa zu einem Drittel mit Werkzeug und so gefĂŒllt, das bleibt immer unten in den Koffern drin.


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BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 11:17 
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Tach,

habe dem Alex von Heavy Duties eine Mail geschrieben, bezĂŒglich der Anbringung an der NC. Er hat zwar sehr schnell geantwortet, aber die Frage wahrscheinlich falsch aufgefasst.
Deshalb meine Frage an dich.
Mit diesem Fixing-Kit fĂŒr 50 taccos, kann man die Koffer also an jedem Rundrohr TrĂ€gersystem befestigen?

Gruß
Marty

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BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 12:55 
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Hallo Marty,

wenn du es extra angibst kriegst du das Fixing Kit separat und kannst es dann individuell an die Koffer schrauben, je nachdem wie das TrÀgersystem deiner Wahl aufgebaut ist. Ob es an JEDES System passt kann ich nun wirklich nicht sagen, ich kenne ja gar nicht alle. Ich kann heute Abend mal messen welchen Durchmesser das Rohr maximal haben darf, so als Orientierungshilfe.


Meine SW-Motech-TrĂ€ger musste ich ĂŒbrigens einschicken, nach der Balkantour war am linken TrĂ€ger eine Schweißnaht gerissen. Ich hoffe der Umtausch geht schnell und problemlos.


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BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 13:04 
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Das wĂ€re sehr nett bezĂŒglich des Durchmessers.
Sind in den Koffern selber, die Haltepunkte fĂŒr das Fixing Kit bereits vorgegeben oder hat man freie Wahl bzw. muss man die Löcher selber in die Koffer bohren?

Denkst du es war MaterialermĂŒdung an den TrĂ€gern oder waren die Koffer zu schwer beladen?

Gruß
Marty

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BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 13:48 
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marty hat geschrieben:
Das wĂ€re sehr nett bezĂŒglich des Durchmessers.
Sind in den Koffern selber, die Haltepunkte fĂŒr das Fixing Kit bereits vorgegeben oder hat man freie Wahl bzw. muss man die Löcher selber in die Koffer bohren?

Denkst du es war MaterialermĂŒdung an den TrĂ€gern oder waren die Koffer zu schwer beladen?

Gruß
Marty

Die Koffer wogen so etwa 13 kg, also 3 kg zu viel pro Seite. Trotzdem darf das nicht zu nem Bruch fĂŒhren, meiner Ansicht nach.

Die Löcher habe ich dann selbst gebohrt, sonst hÀtte ich ja nicht die freie Wahl in der Ausrichtung gehabt. Wie gesagt, das musst du dann bei der Bestellung explizit angeben, sonst ist das Fixing Kit vormontiert.


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BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 14:27 
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Super, besten Dank fĂŒr die Antworten.

DĂŒrfte eigentlich nicht passieren, nein. Mir ist vor zwei Wochen mein TomTom Rider mitsamt Aktivhalter von der Diebstahlsicherung abgebrochen, wĂ€hrend der Fahrt.
Wurde vom Louis Mitarbeiter zur Zentrale geschickt, der meinte auch, so etwas dĂŒrfe nicht passieren. Ist ja aber zum GlĂŒck sehr unkompliziert zu regeln.

Viel GlĂŒck fĂŒr den schnellen Ersatz.

Gruß
Marty

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BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 16:32 
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So, das Fixing Kit scheint fĂŒr nen Rohrdurchmesser von 16 mm konzipiert zu sein.

Die Koffer sind ĂŒbrigens stabil genug um eine vollbeladene, umkippende NC zu halten.

Es gab nur ein paar Beulen und Kratzer am Koffer von den großen Schottersteinen und auf der TrĂ€gerseite ist der Koffer auch leicht eingedrĂŒckt, aber nichts Wildes. Der KoffertrĂ€ger hat sich dabei nur leider verbogen und in die Verkleidung gedrĂŒckt. Vorn wurde alles perfekt von den Handprotektoren abgefangen, hier gabs Kratzer am Kunststoffteil. Der SturzbĂŒgel kam nicht mit dem Boden in BerĂŒhrung und auch sonst kein weiteres Teil. <edit> Stimmt nicht ganz, der Unterbodenschutz lag ebenfalls an der Seite auf und erlitt kleine Kratzer. Nicht der Rede wert. </edit>

Die gerissene Schweißnaht ist ĂŒbrigens am linken, unversehrten KoffertrĂ€ger und dĂŒrfte damit nichts zu tun haben.

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BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 19:18 
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M0wltier hat geschrieben:

Bild[/img]


Ich hoffe mal, dir ist nichts passiert :o

Ich hĂ€tte da keine Zeit mehr fĂŒr Foto gehabt :lol: Meine Cagiva Mito Sevenspeed ist mir mal vor Jahren im Stand umgefallen. Hab dann erstmal meinen Helm gegen unsere Hauswand geklatscht. Nun ja, Helm war dann etwas im Sack, Mito auch :x

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BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 19:21 
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aber der Weg sieht sehr geil aus! Hattest du mehr solcher Schotterpisten? Auf meiner kleinen Norwegentour hatte ich leider zu selten das VergnĂŒgen. Nur einmal so richtig, aber dann auch gleich 1 1/2 Std. lang :dance:

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BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 20:17 
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achtzehn99 hat geschrieben:
Ich hoffe mal, dir ist nichts passiert :o

Ich hĂ€tte da keine Zeit mehr fĂŒr Foto gehabt :lol: Meine Cagiva Mito Sevenspeed ist mir mal vor Jahren im Stand umgefallen. Hab dann erstmal meinen Helm gegen unsere Hauswand geklatscht. Nun ja, Helm war dann etwas im Sack, Mito auch :x

Der Weg war recht steil (auch wenn man es auf dem Foto nicht erkennt... ich hatte die Kamera waagerecht gehalten, das heißt es ging wirklich so weit hoch) und durch den losen und recht groben Schotter drehte das Hinterrad öfter durch, mit den etwa 280 kg war die X zu schwer fĂŒr die Strecke.

Ich machte den Fehler und hielt an, mich hatte in dem Moment der Mut verlassen. Kaum gestoppt kippte ich um und rollte mich ab, mir ist nix passiert. Bei 36°C habe ich dann erst mal in Ruhe den Helm abgelegt, die Jacke aufgemacht und das Foto geschossen.
Interessanterweise war oben hinter der Kurve ein flaches StĂŒck, wo ich einfach hĂ€tte wenden können. Nachdem ich die Maschine wieder hochgestemmt habe musste ich ohnehin bis hinter die Kurve fahren, denn an dem Hang kann ich nicht wenden.

Beim Anfahren hĂ€tte ich mich beinahe wieder hingelegt, denn das Hinterrad drehte zunĂ€chst ohne Traktion nur durch. Mit ein bisschen rausschaukeln ging es dann doch vorwĂ€rts und das Hinterrad drehte bis oben durch, wĂ€hrend das DCT offenbar die Kupplung schleifen ließ um genĂŒgend Kraft aufzubauen. Wirklich erstklassig, das DCT.

In Albanien findet man nur solche Strecken (und auch viel, viel (!!!) Schlimmere), sobald man die Hauptstraßen verlĂ€sst. Das Bild ist allerdings in der Matka-Schlucht in Mazedonien entstanden, da kann man auch wunderbar offroaden. Mit ner leichteren Maschine oder wenigstens ohne GepĂ€ck und den TKC80 statt TKC70 wĂ€re ich aber sicher noch weiter gekommen.


Da zusĂ€tzlich aber auch noch ein großer Waldbrand ein paar hundert Meter entfernt war wurde mir das dann aber doch zu gefĂ€hrlich.

Matka-Schlucht mit Waldbrand voraus
Bild
Der Rauch war schon recht beißend, als ich spĂ€ter dran vorbei gefahren bin...

Albanien in den Bergen auf dem Weg nach Elbasan:
Bild

Hier war ich ĂŒber 8h unterwegs und die Piste wurde immer schlechter, bis ich insgesamt 4h lang ĂŒber so ne Art Kopfsteinpflaster mit maximal 10 km/h fahren musste, bei denen ausschließlich schmale Steine weit herausragten und ich wirklich dauernd aufgesetzt bin und die Federung trotz extrem langsamer Fahrt 4x leicht durchgeschlagen ist. :lol:

Die Strecke kann ich wirklich niemandem empfehlen.

An dem Tag hatte ich irgendwann echt die Nase voll und die Muskeln im Arm schmerzten wegen Überanstrengung...
Aber ich hab's geschafft. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Fr 25. Aug 2017, 07:44 
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M0wltier hat geschrieben:
So, das Fixing Kit scheint fĂŒr nen Rohrdurchmesser von 16 mm konzipiert zu sein.



16mm, alles klar, besten Dank.



Die Koffer scheinen mindestens genauso stabil zu sein, wie bei anderen Herstellern.

Sieht auf jeden Fall nach nem Abenteuer aus, find ich sehr gut :handgestures-thumbupleft:


Gruß
Marty

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BeitragVerfasst: Do 7. Sep 2017, 13:08 
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M0wltier hat geschrieben:
achtzehn99 hat geschrieben:
Ich hoffe mal, dir ist nichts passiert :o

Ich hĂ€tte da keine Zeit mehr fĂŒr Foto gehabt :lol: Meine Cagiva Mito Sevenspeed ist mir mal vor Jahren im Stand umgefallen. Hab dann erstmal meinen Helm gegen unsere Hauswand geklatscht. Nun ja, Helm war dann etwas im Sack, Mito auch :x

Der Weg war recht steil (auch wenn man es auf dem Foto nicht erkennt... ich hatte die Kamera waagerecht gehalten, das heißt es ging wirklich so weit hoch) und durch den losen und recht groben Schotter drehte das Hinterrad öfter durch, mit den etwa 280 kg war die X zu schwer fĂŒr die Strecke.

Ich machte den Fehler und hielt an, mich hatte in dem Moment der Mut verlassen. Kaum gestoppt kippte ich um und rollte mich ab, mir ist nix passiert. Bei 36°C habe ich dann erst mal in Ruhe den Helm abgelegt, die Jacke aufgemacht und das Foto geschossen.
Interessanterweise war oben hinter der Kurve ein flaches StĂŒck, wo ich einfach hĂ€tte wenden können. Nachdem ich die Maschine wieder hochgestemmt habe musste ich ohnehin bis hinter die Kurve fahren, denn an dem Hang kann ich nicht wenden.

Beim Anfahren hĂ€tte ich mich beinahe wieder hingelegt, denn das Hinterrad drehte zunĂ€chst ohne Traktion nur durch. Mit ein bisschen rausschaukeln ging es dann doch vorwĂ€rts und das Hinterrad drehte bis oben durch, wĂ€hrend das DCT offenbar die Kupplung schleifen ließ um genĂŒgend Kraft aufzubauen. Wirklich erstklassig, das DCT.

In Albanien findet man nur solche Strecken (und auch viel, viel (!!!) Schlimmere), sobald man die Hauptstraßen verlĂ€sst. Das Bild ist allerdings in der Matka-Schlucht in Mazedonien entstanden, da kann man auch wunderbar offroaden. Mit ner leichteren Maschine oder wenigstens ohne GepĂ€ck und den TKC80 statt TKC70 wĂ€re ich aber sicher noch weiter gekommen.


Da zusĂ€tzlich aber auch noch ein großer Waldbrand ein paar hundert Meter entfernt war wurde mir das dann aber doch zu gefĂ€hrlich.

Matka-Schlucht mit Waldbrand voraus
Bild
Der Rauch war schon recht beißend, als ich spĂ€ter dran vorbei gefahren bin...

Albanien in den Bergen auf dem Weg nach Elbasan:
Bild

Hier war ich ĂŒber 8h unterwegs und die Piste wurde immer schlechter, bis ich insgesamt 4h lang ĂŒber so ne Art Kopfsteinpflaster mit maximal 10 km/h fahren musste, bei denen ausschließlich schmale Steine weit herausragten und ich wirklich dauernd aufgesetzt bin und die Federung trotz extrem langsamer Fahrt 4x leicht durchgeschlagen ist. :lol:

Die Strecke kann ich wirklich niemandem empfehlen.

An dem Tag hatte ich irgendwann echt die Nase voll und die Muskeln im Arm schmerzten wegen Überanstrengung...
Aber ich hab's geschafft. :mrgreen:


Was soll ich sagen... GEIL :)

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BeitragVerfasst: Do 7. Sep 2017, 13:48 
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Das sieht nach echtem Abenteuer aus, tolle Sache!
Ich gestehe ich kÀme nicht auf die Idee auf so eine Tour, und wenn, dann doch eher mit einem Kaliber à la Africa Twin und weniger mit einer NC...

Und zu den Kratzern am Koffer: das macht sie authentischer - ganz im Gegegenteil zu meinem eingedrĂŒckten KrĂŒmmer hahaha!

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BeitragVerfasst: Do 7. Sep 2017, 14:12 
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Tolle Landschaft und Strecken. Dank dir dĂŒrfte nun auch endgĂŒltig die Frage geklĂ€rt sein, was mit der NC offroad - mit Spaß und ohne Schmerzen am Abend - möglich ist, nĂ€mlich allenfalls gut feingeschotterte Wege ohne grĂ¶ĂŸere Verwerfungen. Genau fĂŒr solche Strecken, die du gefahren bist, hat Honda die CRF 250 L/Rally entwickelt - damit wĂ€rst du abends entspannt abgestiegen. Das garantiere ich dir aus eigener Erfahrung.


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BeitragVerfasst: Do 7. Sep 2017, 18:15 
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Ritzelschleifer hat geschrieben:
Tolle Landschaft und Strecken. Dank dir dĂŒrfte nun auch endgĂŒltig die Frage geklĂ€rt sein, was mit der NC offroad - mit Spaß und ohne Schmerzen am Abend - möglich ist, nĂ€mlich allenfalls gut feingeschotterte Wege ohne grĂ¶ĂŸere Verwerfungen. Genau fĂŒr solche Strecken, die du gefahren bist, hat Honda die CRF 250 L/Rally entwickelt - damit wĂ€rst du abends entspannt abgestiegen. Das garantiere ich dir aus eigener Erfahrung.

Da hast du scheinbar etwas missverstanden. Ich hatte eine Menge Spaß und keinerlei Schmerzen am Abend, sonst wĂ€re ich diese Strecken nicht gefahren. Mit anderen Reifen (TKC80) und ohne GepĂ€ck (ca. 60 kg) wĂ€re ich auch noch leichter durchgekommen und hĂ€tte zumindest streckenbedingt nicht umkehren mĂŒssen (wobei ich da auch eher sicherheitshalber umgekehrt bin, da ich alleine unterwegs war - mit der Gewissheit im Notfall Hilfe zu bekommen hĂ€tte ich auch noch weiter fahren können).

Auf die CRF 250 komme ich nicht hochgekrabbelt, eigentlich ist schon die NC750X etwas zu hoch. Tieferlegen wĂŒrde aber die Bodenfreiheit weiter einschrĂ€nken, deshalb kommt das fĂŒr mich nicht in Frage.


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BeitragVerfasst: Do 7. Sep 2017, 18:33 
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Ok, ich habe das gelesen:
Zitat:
Hier war ich ĂŒber 8h unterwegs und die Piste wurde immer schlechter, bis ich insgesamt 4h lang ĂŒber so ne Art Kopfsteinpflaster mit maximal 10 km/h fahren musste, bei denen ausschließlich schmale Steine weit herausragten und ich wirklich dauernd aufgesetzt bin und die Federung trotz extrem langsamer Fahrt 4x leicht durchgeschlagen ist. :lol:


und:
Zitat:
An dem Tag hatte ich irgendwann echt die Nase voll und die Muskeln im Arm schmerzten wegen Überanstrengung...
Aber ich hab's geschafft. :mrgreen:


Hat fĂŒr mich eindeutig geklungen. Ich weiß ja auch ,wie sich die NC auf Schotter anfĂŒhlt - und ich weiß wie sich die CRF 250 L auf Schotter anfĂŒhlt. "Es geht" auch mit der NC, aber mehr eben nicht. Ich baller lieber ĂŒber alles drĂŒber, ohne stĂ€ndig Mitleid mit meinem Motorrad zu haben :)
Übrigens: die CRF ist nur auf dem Papier höher. Da sie viel Negativfederweg hat, ist die Sitzhöhe real nicht höher als auf der NC.

Dennoch: wennÂŽs dir Freude gemacht hat, dann ist alles gut :dance: Ich habe letztes Jahr auch einne Chopper-Fahrer auf dem colle delle Finestre gesehen...

Deine Tour finde ich klasse, das könnte ein Projekt fĂŒr nachstes Jahr werden. Oder RumĂ€nien, das auch auf meiner Liste steht.


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BeitragVerfasst: Do 7. Sep 2017, 18:45 
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Ach, das war nur der eine Tag und ich wage zu bezweifeln, dass der Weg mit nem anderen Motorrad tatsĂ€chlich irgendwie besser gewesen wĂ€re. Ansonsten kann ich die NC aber fĂŒr solche Touren durchaus empfehlen, wenn man nen Unterbodenschutz angeschraubt hat.


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BeitragVerfasst: Do 14. Sep 2017, 02:46 
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Da möchte ich mich auch mal melden,
habe am 22.8. eine Tour gestartet von Villach ĂŒber Slovenien nach Split.Ich habe die SW-Motech Trax ADV Koffer dran.

Bin mit der Navi-Software Calimoto unterwegs gewesen mit der Alpen Karte die mich durch Slovenien gut ĂŒber die Berge gefĂŒhrt hat.

Dann lag auf der kurvigen Straße 204 in Slovenien ein dicker Brocken auf der Straße dem ich versucht habe auszuweichen mit Bremsen rechts vorbei und kurz vor dem Stillstand in die "Regenrinne" der Straße mit dem Vorderrad geraten bin und dann nach rechts umgekippt.Beim kippen habe ich aus Reflex versucht mein rechtes Bein nach hinten weg zu ziehen aber da klemmte der Seitenkoffer schon meinen Fuß ein.

Da lag ich dann und hatte es nicht allein geschafft meinen Fuß zu befreien bis eine Autofahrerin mir half das Moppet etwas anzulupfen.

Nun im Gips bis 4.10.

Im ĂŒberlege mir doch ernsthaft fĂŒr Bergfahrten ein leichteres Möppi anzuschaffen und nicht so viel GepĂ€ck mitzunehmen.
Die Vorstellung das wenn ich die Navisoftware Calimoto noch auf Enduro gestellt hÀtte,und alleine im Waldweg unterwegs :shock:

FĂŒr die nĂ€chste Tour ein leichtes Mopped wo ich mich selber befreien kann.So sicher wie "Sicher" nur sein kann.

NĂ€chtes Jahr,gehts weiter!

Fritz

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Ich mag den Stadtverkehr um so mehr mit meiner SH 300


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