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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mo 18. Sep 2017, 17:32 
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Caschi es ging um die neue T7, nicht MT07. Für lange Reisen in die Wildnis würde ich persönlich die CRF250Rally bevorzugen, sicher kein 250kg Eisenschwein. Gnade. Siehe auch gernreisender.de. Lesetip.
Greets, Phil


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mo 18. Sep 2017, 18:12 
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Zitat:
Wer allerdings nur Sonntag nachmittag bei schönem Wetter für 3 Stunden unterwegs ist ( wenn Muddi und die Göhren es erlauben :twisted: ), der ist m.E. mit der AT über-mopediesiert und wird den Möglichkeiten der AT nicht gerecht :mrgreen: .
Caschi
Zuvor wurde schon einges ganz treffend gesagt. Dieser zitierte Passus trifft auch auf mich zu, allerdings weniger dramatisch, eher anders rum. WE so gut wie nie, unter der Woche wenn die Kids schlafen dafür meist.
Aber zurück zum zitierten Teil: Ja, stimmt, würde aber nie wieder nur deswegen zurücktauschen :mrgreen: Dafür ist es einfach zu viel Genuss und das Paket deutlich erwachsener als das der NC. Und ich wiederhole mich: Gäbe es die AT nicht mit DCT, dann hätte ich keine, ja.

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Ex NC 700 X DCT rein manuell über 20tkm: 3,5 l (max Verbr 3,7 l/min 3,1 l)
AT DCT S1 Modus: Schnitt über 14tkm: 4,6 l (max 5,4l/min 4,2l)
Längste Tagestour: 624 km


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mo 18. Sep 2017, 18:23 
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Mal sehen, was von dem recht radikalen/aufregenden Erstauftritt und Appetizer T7 übrig bleibt in Serie. Aber scharf ist sie und wenn sie gut gemacht ist sicher eine spannende Alternative für sehr viele Endurofahrer. Zumindest hatte ich selber kurz den Gedanken, die AT evtl. zu früh gekauft zu haben. Aber dann kam das DCT wieder ins Hirn und alles war gut.
Will sagen: kleine, leichte Reiseteile mit Rally/offroadflair wären auch mein Ding, aber zum einen werde ich nicht aufs DCT verzichten und Gelände sehe ich im Grunde eh nicht. Trotzdem passt mir die AT vollauf, weil sie so viele Vorzüge mit sich bringt die andere Enduros nicht so haben und Reise-/Sporttourer schon gar nicht. Letztere wären rein vom Anteil off zu onroad sicher sinniger, aber nur halb so geil für mich. So einfach ist das manchmal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Di 19. Sep 2017, 07:35 
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Kommt immer wieder
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Zitat:
Moinsen,
...
Lange Rede, kurzer Sinn : die AT mit der X ADV oder der MT7 zu vergleichen, bringt gar nichts. Das sind m.E. einfach verschiedene "Mopedwelten".
Caschi
Danke Caschi für den Vergleich, den du doch gemacht hast! Es gibt sicher nicht viele wie dich, die all diese Mopis länger gefahren sind und überhaupt so eine Erfahrung haben!
Du hast es auf den Punkt gebracht - je nach Nutzungsverhalten macht dieses oder jenes Mopi mehr Sinn! Da ich derzeit nur über wenig Zeit zum Mopifahren verfüge, werde ich vorerst bei meiner NC700XD bleiben. Für einen Umstieg auf die 750er sind mir die Unterschiede zu gering. Der X-ADV spricht mich wegen des fehlenden Knieschlusses nicht an. Wenn ich mal über deutlich mehr Zeit verfüge (spätestens i.d.Pension :-) werde ich auf ein Mopi a la AT umsteigen...

_________________
Original: Hauptständer, Griffheizung, Topcase + Seitenkoffer, Sturzbügel, Windabweiser, Steckdose
Sonstiges: Madstad System mit Tourenwindschild 60cm, Akra, RAM-Mount Handy-Magnethalterung, KAOKO Cruise Control


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Di 19. Sep 2017, 17:05 
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Zitat:
je nach Nutzungsverhalten macht dieses oder jenes Mopi mehr Sinn!
Sehr vernünftig. Wenn alle so denken und danach handeln würden, sähe die mitteleuropäische Zulassungsstatistik für Krafträder völlig anders aus ... 8-) :mrgreen:

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 11:56 
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http://bikerszene.de/magazin/testberich ... leich.html

Guter Test von drei grundsätzlich unterschiedlichen und trotzdem irgendwie "verwandten" Motorrädern!
Fazit: Alle drei sind wirklich gut, jedes Modell hat seine Schwächen und Stärken. Es entscheidet der persönliche Geschmack
und die angestrebte Verwendung (natürlich auch das DCT!)

Schlecht ist keine der drei!


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 17:42 
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Kommt immer wieder
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Zitat:
Caschi es ging um die neue T7, nicht MT07. Für lange Reisen in die Wildnis würde ich persönlich die CRF250Rally bevorzugen, sicher kein 250kg Eisenschwein. Gnade. Siehe auch gernreisender.de. Lesetip.
Greets, Phil

Moinsen,

da hat der alte Mann wohl nicht richtig hingeguckt.. :drool: . Und das, obwohl meine neue Brille erst 3 Wochen alt ist :o Sorry !

Caschi


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Sa 23. Sep 2017, 20:00 
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Kennt sich schon aus
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Modell: X-ADV
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Hatte diese Woche. die AT als Leihmotorrad. Sehr spaßig,insgesamt natürlich deutlich erwachsener als der ADV.
Fährt prima,würde ich nur mit DTC nehmen.Auffälig ist,wie lang die Gänge drin bleiben,bevor ein niederer Gang gewählt wird.
in unteren Drehzahlen hat man das Gefühl einen Einzylinder zu fahren,rüttel,schüttel-muß man mögen.
Was mich gestört hat,ist das sie relativ laut ist und beim bremsen weit eintaucht.

Ansonsten tolles Teil :clap:

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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: So 24. Sep 2017, 10:38 
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Würde mir die AT nur dann zulegen, wenn ich viel Ausflüge in Pampa und
Wald unternehmen würde. Da ist sie derzeit in dieser Größenklasse als Reisemoped unschlagbar.

Nach direktem Vergleich NUR auf der Straße ist die V-Strom 1000 überlegen. Fahrwerk ist auf
Asphalt souveräner. Maximal Drehmoment liegt auch bereits bei 4000 Umdrehungen an. Kurven ABS
ist auch ein wichtiges Feature. Okay, DCT hat sie nicht - wer das will muss das tiefe Eintauchen der
Gabel beim Bremsen und das etwas "gaunschige" Serienfahrwerk akzeptieren oder verbessern.


Stopp: Wieder keine absolute Wahrheit, aber Meinung von jemandem der 250 km mit der AT gemacht hat
und die V-Strom richtig gut kennt.

Für mich sind sowohl die kleine als auch die große V-Strom (abgesehen vom Äußeren - na ja) vollkommen
unterschätzte und unter repräsentierte Motorräder.


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 07:07 
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Am Freitag und gestern habe ich das schöne Wetter für zwei ausgedehnte Ausflüge genutzt: erst im Nordschwarzwald neue Strecken erkundet und dann im bekannten Revier des Südschwarzwalds viele viele Kurven und legale Schotterstrecken.

Nach nunmehr gut 2500km mit der AT sind mir viele Beiträge in diesem Thread noch suspekter. Ich denke diese beruhen entweder nur auf kürzeren Probefahrten oder gar nur auf "Hörensagen". Am liebsten vorgebracht wird, dass die AT sich nur dann lohnen würde, wenn es öfter ins Gelände geht oder das sich die AT für eine kurze 3h-Runde am Wochenende nicht lohnen würde. Wenn es wirklich öfter ins Gelände geht, dann wäre eine CRF 250 Rally das richtige Motorrad. Für alles, wirklich alles Andere, ist die AT der NC haushoch überlegen. Das braucht keine Weltreise zu sein, das Fahrerlebnis ist einfach zwei Nummern höher und intensiver, als auf der NC.

Der mit Abstand größte Vorteil liegt für mich im hochwertigen Fahrwerk, der schmalen 21"/18"-Bereifung und der sehr aufrechten Sitzhaltung mit viel Übersicht. Ich bin mittlerweile einen Großteil meiner Hausstrecken auch mit der AT gefahren. Ich war am Anfang auch skeptisch, als ich gelesen habe, dass die engsten und kleinsten Sträßchen mit der AT am meisten Freude bereiten würden. Nur: es ist in der Tat so. Sie fährt sich trotz 15kg Mehrgewicht deutlich handlicher und agiler. Enge Spitzkehren fahren sich fast wie mit meiner CRF 250. Die Schräglagenfreiheit ist riesig, über den breiten Lenker drückt man sie einfach in die Kurve. Wenn die Kurve enger wird, eben noch etwas weiter. Völlig spielerisch, ohne Mühe und sehr viel Vertrauen vermittelnd. Dennoch liegt sie immer stabil. Die langen Federwege bringen zwar etwas mehr Bewegung ins Chassis, aber dafür schwebt sie über schlechten Asphalt während die NC extrem unruhig darüber hinweg hoppelte (Referenz: von Waldkirch hoch auf den Kandel), so dass kaum eine gute Linie möglich war. Dazu ist die AT extrem gut ausbalanciert. Das merke ich immer, wenn ich sehr langsam an Ampeln oder Kreuzungen heranrolle. Es ist problemlos möglich im Stand 2-3Sekunden stehen zu bleiben ohne groß zu balancieren oder ohne einen Fuß auf den Boden zu setzen. Da Motor und DCT noch besser harmonieren geht es dann aus dem Stillstand sanft wieder los. Der Motor selbst strahlt extrem viel Gelassenheit aus, verträgt auch tiefe Drehzahlen ohne sich zu schütteln und hat noch mehr "good vibrations" als der NC-Motor, den ich schon sehr mochte.

Der große 1000cm-Motor braucht es für den Soloritt für mich gar nicht zu sein, wenngleich der Extra-Punch beim Überholen schön ist und das allgemein niedrigere Drehzahlniveau noch etwas mehr entspannt. Während die AT die Leistung aus dem Ärmel schüttelt, war ich mit der NC regelmäßig im Begrenzer. Sie hat mich mehr zum schnell fahren animiert, die AT mehr zum gleiten und flüssigen Kurvenfahren. Denn das habe ich an mir beobachtet: mit der NC bin ich immer sehr flott gewesen. Möglichst schräg durch die Kurve bis die Rasten schleifen. Mit der AT bin ich kopfmäßig viel gelassener unterwegs, rolle auch mal nur hinterher. Dennoch ist der Tagesschnitt mind. genauso hoch wie mit der NC, nur ist das Fahren viel einfacher und entspannter. Nach 400km am Freitag hätte ich nochmal das Gleiche ranhängen können. Das war für mich mit der NC so nicht möglich.

Andere mögen das anders sehen, für meine Art Motorrad zu fahren ist die AT perfekt. Ich hätte schon früher auf meinen Bauch hören sollen.

Und ja, für alle Pragmatiker: ich vermisse das Helmfach wirklich :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 08:54 
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:D Du hast noch vergessen zu sagen das es bei uns Straßen gibt "die schlechter sind als manches Gelände".
Wie du schon sagst das können längere Federwege viel besser verarbeiten man hat nicht das Gefühl es haut einem gleich den Lenker aus der Hand.

_________________
Einen guten Resttag wünscht
Reinhard

Für meine Rechtschreibung kann ich als Legastheniker keine Gewähr übernehmen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 19:43 
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Ich will auch eine!
Die NC 700 X ist auch gegen meine alte 650 AT auf schlechten Strassen 2 Klassen schlechter.
Wie muss sich das mit der neuen AT anfühlen :clap:

_________________
Schalten muss nicht mehr sein!


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 15:35 
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Wenn man dem AT Forum glauben darf, dann taugt vielen auch dieses Fahrwerk nicht :think:
Ist Einstellungssache. Entweder, man erwartet ein für dieses Geld immer und überall funktionierendes Fahrwerk, was nie und nimmer geht.
Oder, man stellt das Fahrwerk so ein, dass es passt. Jedenfalls kann man mit all den Verstellmöglichkeiten sicher eine für sich selbst passendere Einstellung finden. Aber das ist mühselig und man sollte wissen, woran man dreht.
Ich bin echt zufrieden und werde mich mal wenn ich Lust habe einlesen und anfangen zu testen. Es ist besser als das der NC, trotzdem nicht perfekt, komme aber damit richtig klar. Wenn ich motze ohne zu ändern, dann motze ich ja nur über meine eigene Faulheit. Dann sollte man die Klappe halten.

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Ex NC 700 X DCT rein manuell über 20tkm: 3,5 l (max Verbr 3,7 l/min 3,1 l)
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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 18:14 
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Jupp, ist sicher eine Frage des persönlichen Geschmacks und Anspruchs. Aber hier geht's ja um den direkten Vergleich zur NC. Und da ist selbst die, meines Erachtens sehr gut gelungene, Werkseinstellung zwei Welten besser also die NC. Ich fahre damit deutlich entspannter, sicherer und dennoch flotter.

Eine NC mit dem Fahrwerk und Sitzposition wäre ein nahezu perfektes Motorrad. Leider gibt das die Preisklasse wohl nicht her.


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 18:32 
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Auch die Äusserungen aus dem AT-Forum zum Fahrwerk sollte man nicht pauschalisieren. Ich habe an meiner AT das Federbein getauscht da es für einen meiner Verwendungszwecke nicht geeignet war. Mit Sozia und Gepäck, ich rede hier von Überladung um ca. 30kg!!!, hilft auch Einstellen nicht mehr. Wer aber das zulässige Gesamtgewicht nicht aus- bzw. überreizt sollte bei korrekter Einstellung keinerlei Probleme haben.
Und ja, zwischen den Fahrwerken der NC und AT liegen Welten und mehrere Tausend Euro.
Trotzdem nutze ich auch immer wieder gerne die NC meiner Frau.

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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 07:55 
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Zitat:
Ich habe an meiner AT das Federbein getauscht da es für einen meiner Verwendungszwecke nicht geeignet war. Mit Sozia und Gepäck, ich rede hier von Überladung um ca. 30kg!!!, hilft auch Einstellen nicht mehr.
Hi boffi, darf ich dich bitten, etwas mehr auszuführen, was du genau geändert hast? Ich stecke genau in der gleichen "bei Touren zu zweit Überladen" Problematik... 195kg Nutzlast ist leider etwas knapp bemessen :think:
Beim Integra hab ich daher Federbein UND Gabelfedern getauscht (und liebäugle z.Zt. mit der AT, aber eben... dann noch die Umrüstung dazu...). Neues Fahrwerk war definitiv die bisher teuerste, aber absolut sinnvollste Investition in den Integra.
Hast Du nur das Federbein getauscht, und wenn ich fragen darf welches? Auch die Gabelfedern? Oder mehr? Was stellst du genau ein bzw. um, wenn du alleine vs. zu zweit mit Gepäck unterwegs bist? Sind die Einstellbereiche besser, grösser, anders?
Würde mich freuen über ausführlichere Infos.

Danke und Gruss,
Tibid


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 09:48 
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Hi Tibid,
werde, wenn ich es schaffe, heute Abend ausführlicher antworten.
Bin aktuell auf Sardinien unterwegs und starte gleich zu einer Offroad Tour
LG Bernd

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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 22:06 
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Hallo Tibid,
so, in der Unterkunft wieder angekommen nun meine Erfahrungen zur Federung der AT.
Das Ganze fing im April 2016 an. Meine Frau schenkte mir/uns ein WE in einem Bikerhotel an der Mosel. Wir beide mit der AT, Original Seitenkoffern und Givi Trekker Outback 58L auf dem Weg zur Mosel. Nähe Heimat, auf schmaler, sehr welliger Straße merkte ich sofort dass keine Balance mehr vorhanden war. Sind zwar die Tour so gefahren aber sehr verunsichert.

Im September 2016 sollte es dann mit Sozia voll bepackt in die Dolomiten gehen. Mir war klar dass das so nicht funktioniert. Termin beim Franzen in Koblenz gemacht und ihn gebeten das Fahrwerk auf maximale Zuladung einzustellen. So waren wir dann in Südtirol, gut aber nicht perfekt.
Aus dem Urlaub heraus habe ich dann eine Rabattaktion von Wilbers genutzt und mir das Federbein 642 mit hydraulischer Federvorspannung und +2,5cm bestellt. Beim Bestellvorgang gibt man verschiedene Fahrzustände mit prozentualem Anteil an. Demnach wird das Federbein konfiguriert, das heißt Federrate, Zug- und Druckstufe.
Nach dem Urlaub habe ich das Federbein eingebaut und in verschiedenen Zuständen getestet, für mich perfekt!
Jeder wird sagen man muss Beides tauschen, also Gabelfedern auch. Ich muss sagen, ich wüsste nicht wozu.
In jedem Beladungszustand fahr ich die AT bis auf die Rasten, Handling für mich perfekt. Ich bin heute mit Sozia, zumindest teilweise, Offroad unterwegs gewesen, außer wo es ihr zu steil und holprig wurde, kein Durschlagen und noch immer Reserve ( natürlich ohne Gepäck).
Zu den Einstellungen.
An der Gabel habe ich seit Franzen nichts geändert.
Federbein. Solo, keine zusätzliche Federvorspannung, Grundeinstellung Wilbers.
Mit Sozia, Federvorspannung 35 Klicks.
Mit Sozia und Gepäck, volle Federvorspannung(58 Klicks) Zug- und Druckstufe jeweils plus 2 Klicks.
Das wird Dir nicht vollkommen helfen, hier ist halt mit den entsprechenden Komponenten ausprobieren angesagt.
So komme ich aber mit bis zu 220kg Zuladung sehr gut klar.
An diese Stelle möchte ich noch betonen dass ich mich bisher mit Fahrwerken nicht beschäftigt habe und hier keine Fachkenntnisse habe. Ich behaupte aber mal dass mein Popometer ganz gut funktioniert um Veränderungen bewerten zu können.
Anbei mal ein Bild voll beladen (Apeninnen letzte Woche) und von heute.
LG Bernd Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 22:31 
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Danke boffi für diese wirklich sehr ausführlichen Infos!

Mit meinem Integra hab ich ziemlich die gleiche Erfahrung gemacht: erste Touren mit Originalfahrwerk - ging so, aber mit deutlichen Abstrichen, Durchschlagen und Schaukeln.
Hingegen war die letztjährige Sardinientour (schönen Gruss an die Insel) mit dem neuen Federbein (640-er Wilbers) ein Traum! Plötzlich kommt man sogar über Bordsteinkanten oder Geschwindigkeitsbuckel, ohne Durchlagen oder Aufsetzen :D

Hab ebenfalls das hydraulisch verstellbare Federbein, aber da kann man "nur" Vorspannung und Zugstufe einstellen. Druckstufe: nein, muss aber sagen, fehlt mir bisher auch nicht (aber vielleicht weiss ich das nur nicht).

Tja, dann mal überlegen: wenn's doch noch ein Upgrade in Richtung AT sein soll: dann auf jeden Fall mit angepasstem Federbein! Gabel kann hingegen bleiben.

Nochmals danke und weiterhin schöne Tage auf Sardinien!


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: So 5. Nov 2017, 16:44 
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Beiträge: 416
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KM-Stand: 700
Wohnort: Thüringen
Hallo

Die AT gibt es jetzt auch in klein (1/6).
https://youtu.be/63opSfg-x1E
Kann Man`n sich ja zu Weihnachten schenken lassen.


Gasol


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Di 7. Nov 2017, 08:31 
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Beiträge: 2758
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Wohnort: 86989 Steingaden
https://ultimatemotorcycling.com/2017/1 ... ast-facts/

Neues Africa Twin Adventure Sports Modell mit 30 Years Anniversary - Lackierung und einigen Änderungen.

Sieht jetzt fast aus wie die alte AT:


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

_________________
:laughing-rolling:
Sigi
-- Member of GDZR --
----
Biking is poetry in motion


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 Betreff des Beitrags: Re: Africa Twin
BeitragVerfasst: Mi 8. Nov 2017, 06:28 
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Modell: vultus
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http://hondanews.com/channels/powerspor ... ure-sports

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Physik ist nur trocken , wenn der Tank leer ist


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